Referenzen
Biogasanlage SamswegenBiogasanlage Mechau
Fonds Sachsen-Anhalt (3 Biogasanlagen)
Biogasanlage Samswegen

Ein Erfolg für alle Beteiligten ist der Komplettumbau der Biogasanlage in Samswegen. Bevor ABO Wind die 2001 eingeweihte Anlage im Jahr 2008 erwarb, waren juristischer Ärger mit Anwohnern und Genehmigungsbehörden, Havarien und geringe Erträge zu beklagen. Zwei Jahre sanierte ABO Wind die Anlage von Grund auf bei laufendem Betrieb. Seit 2010 gehören die Schwierigkeiten der Vergangenheit an. Samswegen zählt zu den ersten Beispielen eines erfolgreichen Repowerings einer Biogasanlage.
ABO Wind hat den Ertrag der Anlage deutlich gesteigert und zugleich die Konflikte mit den Nachbarn ausgeräumt. Jeweils deutlich mehr als 6 Millionen Kilowattstunden Strom und Wärme produziert die Biogasanlage mit den beiden angeschlossenen Blockheizkraftwerken mittlerweile. In den Jahren zuvor war es kaum mehr als die Hälfte.
Um das zu erreichen, hat ABO Wind unter anderem die Fermenter mit einer Doppel-Membran-Folie abgedeckt und eine Lagerhalle errichtet, in der das Material aufbewahrt wird, bevor es in die Biogasanlage gelangt. Die Anlage wird nun täglich mit rund 100 Kubikmetern Rindergülle sowie 30 Tonnen nachwachsender Rohstoffe (insbesondere Gras und Mais) gefüttert. Die Verweilzeit der Energieträger in der Anlage ist seit dem Umbau von zuvor 33 auf nun rund 50 Tage gestiegen. Zu diesem Zweck wurde ein bestehendes Endlager zu einem zusätzlichen Fermenter umgebaut und das Faulraumvolumen damit deutlich erweitert. Die gründlichere Ausfaulung ermöglicht einen höheren Gasertrag und eine bessere energetische Ausnutzung der Stoffe. Der übrig bleibende Gärrest, der als hochwertiger Dünger genutzt wird, ist nunmehr weitgehend vergoren und damit geruchsneutral. So steigert die längere Verweilzeit die wirtschaftliche Effizienz der Anlage wie ihre Akzeptanz im Umfeld.
Viele kleine und große Verbesserungen führten in der Summe zum durchgreifenden Erfolg. So wurde beispielsweise die komplette Anlage neu gedämmt. In früheren Wintern war die Temperatur in den Fermentern oft deutlich unter 38 Grad Celsius gesunken, was die Vergärung behinderte. Mehr Geruch und weniger Ertrag waren die Folge. Ferner haben die Planer unter anderem neue Gasleitungen legen lassen, die Substratleitungen erneuert, die Sicherheitstechnik überarbeitet sowie die Mess-, Steuer und Regelungstechnik ausgetauscht.
Für den wirtschaftlichen Erfolg der runderneuerten Biogasanlage Samswegen mitentscheidend war die Errichtung eines neuen 500 Kilowatt-Blockheizkraftwerks im Nachbarort Meseburg. In 4,5 Kilometern Entfernung von der Biogasanlage wird nun der Großteil des produzierten Gases verstromt. Die dabei gewonnene Wärme nutzt eine große Ferkelzuchtanlage. Wegen der optimierten Wärmenutzung lohnte sich die technisch durchaus anspruchsvolle Konzeption eines Satelliten-BHKW auch wirtschaftlich.
Biogasanlage Mechau

Im November 2007 wurde die Biogasanlage der ABO Wind Biogas Mechau GmbH & Co KG in Mechau in Sachsen-Anhalt in Betrieb genommen. Die Anlage vergärt jährlich 10.000 Tonnen nachwachsender Rohstoffe und 750 Tonnen Rindermist und erzeugt ca. 2,5 Millionen Kubikmeter Biogas, was ca. 4,6 Millionen Kilowattstunden Strom und 5,3 Millionen Kilowattstunden Wärme entspricht.
Von der anfallenden Wärme werden 60 Prozent an die Jackon Insulation GmbH in direkter Nachbarschaft verkauft. In einem langfristigen Vertrag ist die Lieferung und Abnahme von rund 2,3 Millionen Kilowattstunden Nutzwärme im Jahr geregelt. Das Unternehmen stellt Dämmmaterialien her und nutzt die Wärme für den Trocknungsprozess. Somit können jährlich ca. 275.000l Heizöl sowie 2.100t CO2 eingespart werden.
Das von ABO Wind entwickelte Projekt basiert auf der Vergärung von jährlich 10.750 Tonnen Feststoffen. Da auf den Einsatz von Gülle verzichtet wird, wurde die Anlage als sogenannte Trockenfermentationsanlage konzipiert.

Die Biogasanlage ist auf eine mittlere Leistung von 500 kW ausgelegt. Durch den Einsatz von zwei Blockheizkraftwerken (BHKW) mit jeweils 370 kW Leistung und die Installation eines großen Gasspeichers kann das entstehende Biogas vollständig genutzt und damit eine gleichmäßige Erzeugung von Strom und Wärme ermöglicht werden. Mit einem Großteil der entstehenden Wärme kann die benachbarte Jackon Insulation GmbH versorgt werden. Die Wärme dient der vollständigen Versorgung des Trocknungsprozesses, der von der BGA produzierte Strom wird vollständig ins Stromnetz eingespeist.
Die Biogasanlage umfasst ein Fahrsilo zur Lagerung der Silagen, zwei Gärbehälter und ein Endlager aus Stahlbeton. Das in den Behältern gesammelte Gas wird in den beiden Motoren verbrannt und so in Strom und Wärme umgewandelt. Die Infrastruktur der Biogasanlage wurde speziell für den Einsatz der relativ trockenen Einsatzstoffe ausgelegt, dazu kommen die notwendigen Heizungsinstallationen zur Versorgung der Jackon Insulation. Das ausgefaulte Substrat wird zunächst im Endlager gesammelt und dann auf landwirtschaftlichen Flächen als wertvoller Dünger ausgebracht.
Die Silage wird von verschiedenen Landwirten in der Umgebung geliefert, wobei langfristige Lieferverträge den Absatz der Produkte über Jahre sichern und damit eine langfristige unabhängige Anbauplanung ermöglichen.
Sämtliche Behälter sind abgedeckt und mit einem Gasspeicher ausgerüstet, damit das entstehende Gas komplett genutzt werden kann. Die Anlage wird per Fernabfrage ständig überwacht und von erfahrenen Betriebsführern vor Ort täglich kontrolliert. Bei auftretenden Störungen kommen verschiedene Sicherheitssysteme zum Einsatz, die eine schnelle Behebung der Störung ermöglichen.
Bei der Auswahl des Anlagentyps und der Motoren kommen mit der Biogas Nord AG und der MDE Dezentrale Energiesysteme GmbH zwei erfahrene Hersteller zum Einsatz. Für die übrigen Bauarbeiten wurden Firmen aus der Umgebung beauftragt.
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Fonds Sachsen-Anhalt
Die hier beschriebenen Biogasprojekte wurden von der ABO Wind AG geplant und als Generalunternehmer schlüsselfertig errichtet.Die Anlagen werden in Kooperation mit lokalen Agrarbetrieben betrieben. Diese stellen die Rohstoffe bereit, düngen mit dem ausgefaulten Substrat die eigenen Flächen und übernehmen den Teil der Betriebsführung, der vor Ort zu erledigen ist Lieferant der aufgeführten Biogasanlagen ist Biogas Nord aus Bielefeld, einer der renommiertesten Hersteller von Biogasanlagen in Deutschland.
Biogasanlage Kemberg
Biogasanlage Miesterhorst
Biogasanlage Kunrau
Biogasanlage Kemberg

Betriebsführer und Lieferant der eingesetzten Biomasse ist die Milchagrargenossenschaft Heideland in Kemberg, Sachsen-Anhalt. Der Geschäftsumfang entspricht cirka 1.150 Großvieheinheiten auf einer Fläche von rund 2.000 Hektar.
| Standort | Kemberg, Landkreis Wittenberg (Sachsen-Anhalt) |
| Technik | Stahlbeton-Fermenter plus Nachgärbehälter mit integriertem Gasspeicher, Feststoffdosierer, Blockheizkraftwerk |
| Einsatzstoffe | Rindergülle, Maissilage, Grassilage |
| Durchsatz der Biogasanlagen |
Nenndurchsatz 27.000 t/a |
| Gärvolumen | 2.500 m³ + 1.500 m³ |
| Leistung des Blockheizkraftwerks |
1 x 170 kWel Zündstrahlmotor; 1 x 230 kWel Gasmotor |
| Planer und Generalunternehmer |
ABO Wind AG |
| Ingenieurleistungen |
PROMA Ingenieurbau, Burg (Magdeburg) |
| Hersteller der Komponenten |
Biogas Nord GmbH, Bielefeld SEVA Energie AG, Emstek |
| Lokaler Partner |
Milchagrargenossenschaft Heideland e.G.,
Kemberg |
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Biogasanlage Miesterhorst

Betriebsführer und Lieferant der eingesetzten Biomasse ist die Agrargenossenschaft Am Schnabel in der Gemarkung Miesterhorst im Altmarkkreis Salzwedel. Der Geschäftsumfang entspricht cirka 450 Großvieheinheiten auf einer Fläche von rund 1.200 Hektar.
| Standort: |
Miesterhorst, Altmarkkreis Salzwedel
(Sachsen-Anhalt) |
| Technik: |
Stahlbeton-Fermenter plus Nachgärbehälter mit integriertem Gasspeicher, Feststoffdosierer, Blockheizkraftwerk |
| Einsatzstoffe: | Rindergülle, Rindermist, Maissilage, Grassilage |
| Durchsatz der Biogasanlage |
Nenndurchsatz 13.500 t/a |
| Gärvolumen | 2.500 m3 + 1.500 m3 |
| Leistung des Blockheizkraftwerks |
1 x 170 kWel Zündstrahlmotor; 1 x 350 kWel Gasmotor |
| Planer und Generalunternehmer |
ABO Wind AG |
| Ingenieursleistungen | PROMA Ingenieurbau, Burg (Magdeburg) |
| Hersteller der Komponenten |
Biogas Nord GmbH, Bielefeld SEVA Energie AG, Emstek |
| Lokaler Partner |
Agrargenossenschaft „Am Schnabel“, Miesterhorst |
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Biogasanlage Kunrau

Betriebsführer und Lieferant der eingesetzten Biomasse ist die Landwirtschaftliche Betriebsgemeinschaft Kunrau GmbH, nahe der Ortschaft Kunrau im Altmarkkreis Salzwedel. Der Geschäftsumfang entspricht cirka 1.500 Großvieheinheiten auf einer Fläche von rund 2000 Hektar.
| Standort: |
Miesterhorst, Altmarkkreis Salzwedel (Sachsen-Anhalt) |
| Technik | Stahlbeton-Fermenter plus Nachgärbehälter mit integriertem
Gasspeicher, Feststoffdosierer, Blockheizkraftwerk |
| Einsatzstoffe | Rindergülle, Hühnerkot, Maissilage |
| Durchsatz der Biogasanlagen |
Nenndurchsatz: 19.000 t/a |
| Gärvolumen | 2.500 m3 + 1.500 m3 |
| Leistung des Blockheizkraftwerks |
1 x 150 kWel Zündstrahlmotor; 1 x 350 kWel Gasmotor |
| Planer und Generalunternehmer |
ABO Wind AG |
| Ingenieurleistungen |
PROMA Ingenieurbau GmbH, Burg (Magdeburg) |
| Hersteller der Komponenten |
Biogas Nord GmbH, Bielefeld SEVA Energie AG, Emstek |
| Lokaler Partner |
Landwirtschaftliche Betriebsgemeinschaft Kunrau GmbH |
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Informationen
Ansprechpartner:
Projektentwicklung Biomasse
Tel.: +49 (0)611 26 765-536
Fax: +49 (0)611 26 765-599
mike.luther@abo-wind.de
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