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Bericht von der 1. Hauptversammlung der ABO Wind AG

Zufriedene Aktionäre bei erster Hauptversammlung der ABO Wind AG.

Vorstand und Aufsichtsrat erhielten von Versammlung volle Unterstützung Wiesbaden.

Das in der hessischen Landeshauptstadt ansässige Planungsbüro für regenerative Energiesysteme mit einem weiteren Büro in Heidesheim bei Mainz führte am 12. Juni 2001 im Biolandbetrieb "Domäne Mechthildshausen" in Wiesbaden-Erbenheim seine erste ordentliche Hauptversammlung durch. Die beiden Vorstände Dr. Jochen Ahn und Matthias Bockholt erläuterten den ca. 50 anwesenden AktionärInnen den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2000 und gaben einen Ausblick auf das laufende sowie die kommenden Geschäftsjahre.

In 2000 konnten die Planzahlen bezüglich installierte Megawatt-Leistung erreicht werden, der Gewinn nach Steuern fiel um 70 % höher als geplant aus. Das weitere Wachstum der Planungsgesellschaft soll neben der verstärkten Sicherung von Binnenlandstandorten in Deutschland durch zunehmende Aktivitäten im europäischen Ausland sichergestellt werden. Hierbei ist an die Gründung weiterer Auslandstöchter vornehmlich in Frankreich und Großbritannien gedacht. In Spanien existiert bereits seit Beginn diesen Jahres die Tochtergesellschaft ABO Wind Espana S.A. mit einer 90 % igen Beteiligung.

Insgesamt waren 85 % des stimmberechtigten Kapitals bei der Versammlung anwesend. Die laut Tagesordnung durchzuführende Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat erfolgte ohne Gegenstimmen, ebenso der Antrag, den erzielten Gewinn zu 100 % in die Rücklagen einzustellen, um damit das weitere Wachstum der Firma zu finanzieren.

Der Vorstand unterbreitete der Hauptversammlung den Vorschlag, die MitarbeiterInnen am Erfolg des Unternehmens in Form eines Aktienoptionsplanes zu beteiligen, um eine hohe Motivation und längerfristige Bindung an das Unternehmen zu gewährleisten. Demnach wird der Vorstand ermächtigt, eine bestimmte Anzahl von Bezugsrechten für Stückaktien an die MitarbeiterInnen auszugeben, welche frühestens nach zwei Jahren in Anspruch genommen werden können. Auch dieser Punkt wurde ohne Gegenstimme von der Versammlung verabschiedet.

Zur Durchführung eines Aktiensplitts im Verhältnis 1:1 stimmten die AktionärInnen einstimmig der Erhöhung des Grundkapitals von 250.000 EUR auf 500.000 € durch Umwandlung von Gewinnrücklagen zu. Für das laufende Geschäftsjahr 2001 konnte der Vorstand der Versammlung versichern, dass die Planzahlen hinsichtlich installierter Nennleistung (35 MW) und Gewinn nach Steuern (1 Mio. DM) mit hoher Wahrscheinlichkeit erreicht werden.