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Pressemitteilungen


Vom Sorgenkind zum Musterknaben

Aktionäre ebnen Weg für Bürgerwindpark-Portfolio

6.7.2010 Messung bringt Klarheit über künftige Windernte in Remlingen

11.06.2010 Mehr Mitarbeiter und Projekte – ABO Wind wächst in der Krise

22.04.2010 Kurze Laufzeit – gute Rendite ABO Wind legt Genussrecht für Biogasanlagen auf

2.2.2010 ABO Wind erhöht Genussrechts-Emission

25.01.2010  50 Bürger aus Schlangenbad besuchten Windpark im Hunsrück

26.11.2009 ABO Wind finanziert weiteren großen Windpark in Irland

6.11.2009 Anleger partizipieren am wirtschaftlichen Erfolg der Windkraft

19.10.2009 ABO Wind stellt neues Angebot für Kommunen vor

14.10.2009 - Schautafeln informieren über Windenergie –
spezielles Konzept für Kinder erstmals erprobt


28.7.2009 Größtes Windprojekt in ABO Wind-Geschichte ist finanziert

10.7.2009 Glänzende Perspektiven der ABO Wind erfreuen Aktionäre

8.7.2009 ABO Wind weist Behauptungen der BI zurück und bereitet Errichtung des Friedberger Windparks vor

15.06.2009  ABO Wind steigert Jahresergebnis um 77 Prozent auf Rekordniveau
04.06.2009 Friedberger Verhinderungsplanung scheitert vor Gericht



 
Vom Sorgenkind zum Musterknaben

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  • ABO Wind führte eines der ersten großen Biogas-Repowering-Projekte zum Erfolg
  • Anlage in Samswegen komplett neu geplant und umgebaut
  • Kapazität gesteigert, Belastungen für Anwohner reduziert

(Wiesbaden, 9. Juli 2010) Juristische Klagen der Anwohner, Ärger mit Genehmigungsbehörden, Havarien und geringe Erträge: Nach der feierlichen Einweihung durch die damalige Bundesumweltministerin Renate Künast im Jahr 2001 gab es nicht mehr viel Anlass, sich über die Biogasanlage in Samswegen (Sachsen-Anhalt) zu freuen. Zu groß waren die technischen Mängel und Probleme. Nachdem sich die Fachleute der Bioenergie-Abteilung des Wiesbadener Projektentwicklers ABO Wind nun aber zwei Jahre mit der Anlage befasst und sie komplett neu geplant und umgebaut haben, gehören die Schwierigkeiten der Vergangenheit an. Aus dem Problemkind ist ein Musterknabe geworden: Die Nachbarn freuen sich über einen deutlichen Rückgang der Gerüche und Geräusche, die Eigentümer über eine gute Rendite. Und die Energiebilanz kann sich ebenfalls sehen lassen. Samswegen zählt zu den ersten Beispielen eines  Repowerings einer Biogasanlage.
Während andere in der Branche bereits eine Erweiterung als „Repowering“ bezeichnen, hat ABO Wind die Biogasanlage in Samswegen gleichsam kernsaniert. Außer der Fassade ist von der früheren Anlage kaum etwas übrig geblieben. Obwohl der Umbau so umfassend war, erfolgte er bei laufendem Betrieb. „Das hat die Angelegenheit zusätzlich erschwert“, berichtet Projektleiter Mike Luther. „Wir wollten das Gärsubstrat nicht verlieren und mussten die Anlage während der gesamten Bauzeit auf Temperatur halten.“
Dabei ist gelungen, was auf den ersten Blick unmöglich erscheint: Die Planer der ABO Wind haben den Ertrag der Anlage deutlich gesteigert und zugleich die Konflikte mit den Nachbarn ausgeräumt. Durch den Umbau haben sich Effizienz auf der einen sowie Lärm- und Geruchsemissionen auf der anderen Seite umgekehrt proportional zueinander verändert. Jeweils deutlich mehr als 6 Millionen Kilowattstunden Strom und Wärme produziert die Biogasanlage mit den beiden angeschlossenen Blockheizkraftwerken mittlerweile. In den Jahren zuvor war es kaum mehr als die Hälfte.
Unterdessen haben die Anwohner, deren Klagen zwischenzeitlich dafür gesorgt hatten, dass keine bestandskräftige Genehmigung mehr vorlag, Frieden mit der Anlage geschlossen. Die Planer der ABO Wind hatten gemeinsam mit den Betroffenen eine umfangreiche Liste mit Problemen erstellt und für jedes einzelne eine Lösung gefunden. Nachdem alle Punkte abgearbeitet waren, zogen die Nachbarn ihre Klagen zurück. So gibt die Anlage nun praktisch keine störenden Gerüche mehr ab und ist spürbar leiser. Um das zu erreichen, hat ABO Wind unter anderem die Fermenter mit einer Doppel-Membran-Folie abgedeckt und eine Lagerhalle errichtet, in der das Material aufbewahrt wird, bevor es in die Biogasanlage gelangt. Die Anlage wird nun täglich mit rund 100 Kubikmetern Rindergülle sowie 30 Tonnen nachwachsender Rohstoffe (insbesondere Gras und Mais) gefüttert. Die Verweilzeit der Energieträger in der Anlage ist seit dem Umbau von zuvor 33 auf nun rund 50 Tage gestiegen. Um das zu erreichen, hat ABO Wind ein bestehendes Endlager zu einem zusätzlichen Fermenter umgebaut und das Faulraumvolumen damit deutlich erweitert. Die gründlichere Ausfaulung ermöglicht einen höheren Gasertrag und eine bessere energetische Ausnutzung der Stoffe. Der übrig bleibende Gärrest, der als hochwertiger Dünger genutzt wird, ist nunmehr weitgehend vergoren und damit geruchsneutral. So steigert die längere Verweilzeit die wirtschaftliche Effizienz der Anlage wie ihre Akzeptanz im Umfeld.
Abteilungsleiter Hans-Werner Gress und Projektleiter Mike Luther haben das Konzept der einst mangelhaften Samswegener Anlagen an mehreren Dutzend Stellen verändert. Jedes Detail haben sie auf Optimierungspotenzial abgeklopft und sind häufig fündig geworden. Die vielen kleinen und großen Verbesserungen führten in der Summe zum durchgreifenden Erfolg. So wurde beispielsweise die komplette Anlage neu gedämmt. In früheren Wintern war die Temperatur in den Fermentern oft deutlich unter 38 Grad Celsius gesunken, was die Vergärung behinderte. Mehr Geruch und weniger Ertrag waren die Folge. Das Konzept der alten Anlage, das eine Zirkulation der Inhaltsstoffe zwischen den Fermentern vorsah, wird sukzessive umgestellt. „Das ständige Pumpen hat viel Energie gekostet, aber der Gärprozess profitierte nicht von der Zirkulation“, erklärt Luther.
Ferner haben die Planer unter anderem neue Gasleitungen legen lassen, die Substratleitungen erneuert, die Sicherheitstechnik überarbeitet sowie die Mess-, Steuer und Regelungstechnik ausgetauscht. Auch die Anlagensteuerung wurde komplett überarbeitet. „Wir können uns nun auch von Wiesbaden einwählen, um die Anlagen jederzeit zu kontrollieren und gegebenenfalls zu optimieren.“ Im Gegensatz zu früher ist die Gefahr, dass schädliches Methan austritt, nun faktisch vollständig gebannt. Mit einem Ersatz-Blockheizkraftwerk und einer Fackel ist mittlerweile doppelt sicher gestellt, dass im Notfall Methan nicht abgelassen werden muss.
Für den wirtschaftlichen Erfolg der runderneuerten Biogasanlage Samswegen mitentscheidend war die Errichtung eines neuen 500 Kilowatt-Blockheizkraftwerks im Nachbarort Meseburg. In 4,5 Kilometern Entfernung von der Biogasanlage wird nun der Großteil des produzierten Gases verstromt. Die dabei gewonnene Wärme nutzt eine große Ferkelzuchtanlage. Wegen der optimierten Wärmenutzung lohnte sich die technisch durchaus anspruchsvolle Konzeption eines Satelliten-BHKW auch wirtschaftlich. Bevor das Gas auf die 4,5 Kilometer lange Reise durch das neu errichtete Netz geschickt wird, ist eine Reinigung durch Aktivkohlefilter notwendig, um Schwefelablagerungen im Leitungsrohr zu vermeiden. „Zudem kühlen wir das Biogas, das mit 40 Grad aus der Anlage kommt auf fünf Grad“, erläutert Projektleiter Luther. „Dann kondensiert bei der Durchleitung kein Wasser. Andernfalls wäre ruckzuck das komplette Rohr geflutet.“
In Samswegen selbst wurde eines der beiden früheren 330 Kilowatt-Blockheizkraftwerke abgebaut, das zweite aus dem Regelbetrieb genommen. Es dient nun nur noch als Reserve, falls das am Standort der Biogasablage neu aufgestellten 250 Kilowatt-Modul mal ausfallen sollte. Das neue Blockheizkraft ist besser gedämmt als die alten, um die Lärmbelastung für die Anwohner zu reduzieren.

Mehrere Millionen Euro hat ABO Wind in den Umbau der Biogasanlage gesteckt. Eine Investition, die sich in jeder Hinsicht gelohnt hat. Nun stimmt das Konzept, ist die Technik auf dem neusten Stand und die langfristige Lieferung der Energieträger vertraglich gesichert. Früher war die Anlage sehr unstetig gefüttert worden. „In dieser Hinsicht sind Biogasanlagen wie kleine Kinder – sie brauchen einen festen Rhythmus“, weiß Mike Luther. Weil er die Verantwortung für die Anlage erst übernommen hat, als die bereits sechs Jahre alt war, mag er sich fast ein bisschen fühlen wie ein Adoptivvater. Jedenfalls hat er dafür gesorgt, dass der neue Musterknabe seinen Rhythmus findet und nun zuverlässiger denn je Energie produziert.

Für Rückfragen steht Ihnen gerne zur Verfügung:
   
ABO Wind AG
Mike Luther
Unter den Eichen 7
65195 Wiesbaden
Tel. 06 11 / 2 67 65 - 536
Fax 06 11 / 2 67 65 - 599
mike.luther@abo-wind.de

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    Zwei Aktivkohlefilter reinigen das Biogas. Dann wird ein Teil direkt in Samswegen verstromt und ein anderer Teil zum Satelliten-BHKW nach Meseburg geleitet.






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    Die neue Gasdrucksicherung (links im Bild) ist auf dem liegenden Fermenter angebracht. Im Hintergrund sind die drei gründlich erneuerten weiteren Fermenter zu sehen.




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    Die erneuerte Gasleitung mit dem Ort Samswegen  im Hintergrund.









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Als örtlicher Betriebsführer wartet Gerald Heinemann unter anderem die neue Stopfschnecke der Anlage.






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Neue Pneumatikschieber regeln die Verteilung der Substrate.







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    Projektleiter Mike Luther hat  ein neues Konzept für die Anlage entwickelt und den Umbau geleitet.








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Aktionäre ebnen Weg für Bürgerwindpark-Portfolio

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•    Hauptversammlung fasst ausschließlich einstimmige Beschlüsse
•    Trotz niedrigen Gewinns erhalten Aktionäre 0,20 Euro Dividende
•    Schwaches Jahresergebnis 2009 war der Finanzkrise geschuldet
•    Breite Beteiligung an Bürgerwind-Portfolio angestrebt.

(Wiesbaden, 9. Juli 2010) Rund 50 Aktionäre der Wiesbadener ABO Wind AG dokumentierten bei der jüngsten Hauptversammlung eindrucksvoll ihr Einverständnis mit der unternehmerischen Strategie des Vorstands. Alle Beschlüsse wurden einstimmig gefasst. Die Anwesenden repräsentierten mehr als 1,7 Millionen der insgesamt 2 Millionen stimmberechtigten Aktien.

Obwohl die ABO Wind AG im Vorjahr aufgrund der Finanzkrise nur einen bescheidenen Überschuss in Höhe von 713.000 Euro erwirtschaftete, erhalten die Aktionäre eine Dividende in Höhe von 0,20 Euro je Anteil. Die Ausschüttung ist ein Beleg für die solide wirtschaftliche Lage der ABO Wind und für die sehr guten Perspektiven. Vorstand Dr. Jochen Ahn erläuterte den Anteilseignern, dass ABO Wind 2009 zwar einen deutlich kleineren Gewinn als im Jahr zuvor erwirtschaftete. Erfreulich aber seien die Akquiseerfolge, die das Unternehmen in fast allen der neun Länder erzielte, in denen ABO Wind derzeit Windparks entwickelt.

Auch als Folge der Finanzkrise hat ABO Wind im vergangenen Jahr lediglich zwei Windparks mit zusammen 22 Megawatt Nennleistung ans Netz gebracht. Für das laufende Jahr rechnet Vorstand Dr. Ahn mit der Inbetriebnahme von 100 Megawatt-Windenergie. Den größten Anteil daran haben die beiden aktuell im Bau befindlichen irischen Windparks Glenough und Gortahile. Mit diesen Projekten, deren Finanzierung in wirtschaftlich schwierigen Zeiten einen großen Erfolg darstellt, ist ABO Wind zugleich ein fulminanter Markteintritt in Irland gelungen. Mit Hilfe der nun gewonnenen Kenntnisse des irischen Marktes, des Renommees und der guten Kontakte dürfte es ABO Wind gelingen, in den nächsten Jahren weitere interessante Projekte auf der windreichen Insel zu realisieren.

Eine aussichtsreiche Position hat sich ABO Wind auch in Argentinien erarbeitet, wo es gelungen ist, einen der ersten großen Windparks des Landes zur Baureife zu entwickeln. Nun arbeitet das Unternehmen gemeinsam mit einem Partner vor Ort daran, eine Einspeisezusage für den Windstrom zu erhalten und die Investition im Volumen von rund 80 Millionen Euro zu finanzieren, was in dem südamerikanischen Land eine besondere Herausforderung darstellt.

Ermächtigt hat die Hauptversammlung den Vorstand, Aktien der Tochtergesellschaft Eurowind AG zu veräußern. Die Eurowind AG hält bislang fünf Windparks in Irland, Deutschland und Frankreich. ABO Wind plant, interessierte Bürger an der Eurowind zu beteiligen und mit dem neuen Kapital weitere Windparks in verschiedenen Ländern zu erwerben. „Wir wollen ein leistungsstarkes Bürgerwindpark-Portfolio auflegen, an dem ABO Wind dauerhaft beteiligt bleibt“, erläuterte Vorstand Dr. Ahn.

Für Rückfragen steht Ihnen gerne zur Verfügung:
ABO Wind AG, Alexander Koffka, Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden,
Tel.: 06 11 / 2 67 65 – 515, Fax: 06 11 / 2 67 65 – 599, koffka@abo-wind.de

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Messung bringt Klarheit über künftige Windernte in Remlingen

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•    ABO Wind installiert 100 Meter hohen Mast im Wald
•    Wind wird ein Jahr lang gemessen
•    In 80 Meter Höhe angebrachter „Batcorder“ registriert Fledermaus-Aktivitäten

(Wiesbaden, 7. Juli 2010) Der Wiesbadener Projektentwickler ABO Wind, der im gemeindeeigenen Wald nördlich von Remlingen einen Windpark mit sechs Anlagen plant, errichtet derzeit einen 100 Meter hohen Mast, um für rund ein Jahr den Wind am Standort zu messen. „Mit den Ergebnissen der nächsten Monate werden wir die zu erwartenden Energieerträge noch fundierter einschätzen können“, erläutert Projektleiter Jörg Nithammer-Ehlers. Nach internen Berechnungen und Gutachten, die auf Grundlage von Daten des Deutschen Wetterdienstes sowie bestehender Windparks in der Region erstellt worden sind, geht ABO Wind derzeit davon aus, mit jeder der sechs Windkraftanlagen jährlich zwischen sechs und sieben Millionen Kilowattstunden Strom zu produzieren. Der jährliche Stromertrag des gesamten Parks beläuft sich der Kalkulation zufolge auf rund 40 Millionen Kilowattstunden – das entspricht dem Verbrauch von mehr als 10.000 Haushalten.

Nachdem Lastwagen einzelne Elemente des Gittermastes angeliefert haben, werden diese nun auf einer Lagerfläche südlich des Waldes montiert und dann per Hubschrauber zum Standort der Messungen gebracht und dort installiert. Gemessen werden in den nächsten Monaten nicht alleine die Windgeschwindigkeiten und -richtungen in fünf verschiedenen Höhen. Zudem ist in 80 Meter Höhe ein sogenannter batcorder angebracht. Das Gerät zeichnet die Aktivitäten von Fledermäusen auf und ist sogar in der Lage, zwischen verschiedenen Arten zu differenzieren. Die Ergebnisse der akustischen Fledermauserfassung  fließen mit in das naturschutzfachliche Gutachten ein, das derzeit für das Bauvorhaben erstellt wird.

„Je mehr wir über die Gewohnheiten etwa der Fledermäuse am Standort wissen, umso besser können wir das Layout und den Betrieb des Windparks den Gegebenheiten anpassen“, erläutert Fachplaner Nithammer-Ehlers. „Unser Ziel ist es, die Beeinträchtigungen für Flora und Fauna durch die Windkraftanlagen möglichst gering zu halten. Im Ökosystem Wald ist sensible Planung besonders wichtig.“

In 119 Metern Höhe, wo sich die Nabe der geplanten Windkraftanlagen und damit der Mittelpunkt der Rotoren befindet, weht der Wind nach Berechnungen der ABO Wind mit durchschnittlich rund 6 Metern pro Sekunde. Damit werden es die Anlagen auf mehr als 2.000 Volllaststunden jährlich bringen. Volllaststunden sind ein rechnerischer Wert, um die Effektivität einer Windkraftanlage an einem bestimmten Standpunkt zu beschreiben. Die für den Wald bei Remlingen in Frage kommende Anlage des Typs Vestas V 112 beispielsweise hat eine Nennleistung von 3.000 Kilowatt. Um jährlich 7 Millionen Kilowattstunden Strom zu erzeugen, müsste sie also 2.333 Stunden jährlich den maximalen Ertrag bringen. Tatsächlich produziert die Anlage in vielen der 8.760 Stunden eines Jahres einen Teil des maximal möglichen Stroms. Volllast, also den optimalen Ertrag, erreicht sie dagegen relativ selten – nämlich bei einer Windgeschwindigkeit von 12 Metern pro Sekunde.
 
Abwegig sind Vermutungen einiger Windkraftgegner, ein Windrad in Deutschland würde sich im Jahresschnitt nur 1.400 Stunden drehen und Remlingen sei zudem besonders windarm. Doch solch ineffiziente Anlagen würden gemäß dem Erneuerbaren-Energie-Gesetz (EEG) nicht die festgesetzte Windstrom-Einspeisevergütung von derzeit rund 9,5 Cent je Kilowattstunde erhalten. Der wirtschaftliche Ruin des Betreibers wäre unausweichlich. ABO Wind hat in den vergangenen 14 Jahren rund 250 Windkraftanlagen errichtet – einige davon auch in Franken. Keine der Anlagen produziert so selten und wenig Strom wie von einigen Gegnern vermutet.

Mit den Daten der nun beginnenden Messungen wird ein unabhängiger Fachgutachter den künftigen Ertrag des Remlinger Windparks noch zuverlässiger ermitteln. Interessant ist insbesondere, wie sich der Wald auf die Windgeschwindigkeit in verschiedenen Höhen auswirkt. Darüber liegen aus der Region Unterfranken bislang noch keine Messergebnisse vor. Je fundierter die Windertragsprognose umso geringer sind auch die Unsicherheitsabschläge, die ein künftiger Investor (zum Beispiel ein Stadtwerk) beim Kauf des Windparks vornimmt. Daher geht ABO Wind davon aus, dass sich die Aufwendungen für die Messung auch finanziell lohnen werden.



Für Rückfragen steht Ihnen gerne zur Verfügung: ABO Wind AG, Alexander Koffka, Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden, Tel.: 06 11 / 2 67 65 – 515, Fax: 06 11 / 2 67 65 – 599, koffka@abo-wind.de

 
Mehr Mitarbeiter und Projekte – ABO Wind wächst in der Krise

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•    Im Krisenjahr bescheidenen Überschuss erwirtschaftet
•    Windparks mit 100 Megawatt gehen ans Netz
•    Starke Position in Irland
•    Projekte der Eurowind laufen besser als prognostiziert
•    Pionierarbeit in Argentinien
•    Bürger investieren in erneuerbare Energien

(Wiesbaden, 11. Juni 2010) Der Wiesbadener Projektentwickler ABO Wind wird gestärkt aus der Finanzkrise hervorgehen. Um das deutlich wachsende Volumen der aktuell im Planungsstadium befindlichen Windparks und Biogasanlagen zu bewältigen, hat das Unternehmen binnen zwei Jahren die Zahl der festangestellten Mitarbeiter von 80 auf 145 gesteigert. Aktuell bearbeiten die Planer Projekte mit einer Kapazität von rund 1.300 Megawatt in sieben europäischen Ländern sowie in Argentinien und Uruguay. Damit befinden sich 600 künftige Windkraftanlagen in Planung. Als einer der Pioniere hat ABO Wind von 1996 bis heute rund 250 Anlagen errichtet.

Im Krisenjahr bescheidenen Überschuss erwirtschaftet

Während die mittel- und langfristigen Perspektiven des Unternehmens besser denn je sind, ist das Ergebnis des vergangenen Jahres von der Finanzkrise geprägt. Der Überschuss der ABO Wind AG in Höhe von 713.000 Euro bleibt deutlich hinter dem des Rekordjahres 2008 zurück, als 4,8 Millionen Euro erwirtschaftet worden waren. Auch der Umsatz ist mit 11,6 Millionen Euro weniger als halb so groß wie
2008 (25,2 Millionen Euro). Der ABO Wind-Konzern, zu dem auch die ausländischen Planungstöchter sowie die Eurowind AG gehören, weist für das Vorjahr 27.000 Euro Überschuss aus - 2008 waren es 869.000 Euro. Der Umsatz ist von 27,8 auf 19,8 Millionen Euro gesunken.

Der Einbruch ist insbesondere auf Verzögerungen bei der Projektfinanzierung zurückzuführen. Im Zuge der Krise sind die Anforderungen der Banken deutlich gestiegen, was zu erheblichem Mehraufwand führte. Auch die Genehmigungen vor allem französischer Behörden haben mehr Zeit in Anspruch genommen, so dass sich einige Projekte in das folgende Geschäftsjahr verschoben haben. Erschwerend kam im vergangenen Jahr hinzu, dass Investoren zurückhaltend agierten. Einige versuchten die Gunst der Stunde zu nutzen und Windparks unter Wert zu erwerben. ABO Wind konnte und kann es sich leisten, solche Angebote abzulehnen. Seit Jahresbeginn 2010 ist auch die Bereitschaft der Investoren wieder deutlich größer, Windparks zu vernünftigen Preisen zu kaufen. So hat ABO Wind im ersten Quartal 2010 bereits drei Windparks in Deutschland und Frankreich veräußert, nachdem 2009 nur ein Projekt verkauft worden war. Damit zeichnet sich ab, dass 2010 wieder ein besseres Jahresergebnis erreicht wird. Für 2011 ist der Anschluss an den Gewinn des Jahres 2008 anvisiert.

Windparks mit 100 Megawatt gehen ans Netz

Auch der Bau neuer Windparks ist wieder in Schwung gekommen. Nachdem ABO Wind 2009 lediglich elf Windenergieanlagen mit 22 Megawatt Leistung angeschlossen hat, befinden sich aktuell 28 Anlagen mit 66,5 Megawatt Leistung im Bau. Zwei kleinere deutsche Windparks sind in diesem Jahr bereits fertiggestellt worden, mehrere weitere Baugenehmigungen liegen vor oder werden für die nächsten Wochen erwartet. Insgesamt ist für 2010 mit der Inbetriebnahme von rund 100 Megawatt Windkraft in Irland, Deutschland und Frankreich zu rechnen.

Starke Position in Irland

Den Löwenanteil bringen die beiden irischen Großprojekte Glenough (32,5 Megawatt) und Gortahile (20 Megawatt). ABO Wind war es als einzigem ausländischen Projektentwickler unter den schwierigen Bedingungen der Finanzkrise gelungen, 2009 Finanzierungen für irische Windparks zu erwirken. Aufgrund der nun erreichten Marktstellung ist auch in den nächsten Jahren mit guten Geschäften in der Republik Irland zu rechnen, die aufgrund der exzellenten Windbedingungen, der attraktiven Einspeisevergütung und des großen Flächenpotenzials viele Möglichkeiten bietet und dauerhaft zu den wichtigsten Märkten der ABO Wind gehören wird.

Projekte der Eurowind laufen besser als prognostiziert

Primär versteht sich ABO Wind als Projektentwickler, der Windparks und Biogasanlagen plant, finanziert, errichtet, an Investoren veräußert und in deren Auftrag die technische und kaufmännische Betriebsführung übernimmt. Als zusätzliches Geschäftsfeld baut das Unternehmen seit 2008 ein internationales Windkraft-Portfolio mit fünf Parks in Deutschland, Frankreich und Irland und einer Kapazität von 57 Megawatt auf, das im Bestand des Konzerns verbleibt. Eigentümerin  ist das Tochterunternehmen Eurowind AG. Vier der fünf Windparks sind nun in Betrieb, für drei liegen bereits für einen Zeitraum von mehr als einem Jahr Ertragsdaten vor. Diese zeigen, dass die Anlagen im Schnitt zehn Prozent mehr Strom produzieren, als von den Gutachtern prognostiziert worden war. Damit zeichnen sich für ABO Wind hohe Erlöse aus der Eurowind-Beteiligung in den kommenden Jahren ab.

Pionierarbeit in Argentinien

So wie ABO Wind als einer der Pioniere seit 1996 an der Erfolgsgeschichte der Windkraft in Deutschland mitschreibt, arbeitet das Unternehmen nun daran, der effizientesten unter den erneuerbaren Energien in Argentinien zum Durchbruch zu verhelfen. Da Strom dort Mangelware ist und der Wind ebenso kräftig wie stetig weht, ist Argentinien wie geschaffen dafür, dessen Kraft zur klimafreundlichen Stromerzeugung zu nutzen. ABO Wind hat nun einen der ersten großen Windparks (50 Megawatt) annähernd zur Baureife entwickelt. Die Chancen stehen gut, das Projekt gemeinsam mit Partnern vor Ort zu realisieren und damit zu einer verlässlichen und klimafreundlichen Energieversorgung des Landes beizutragen.

Biogasanlage erfolgreich umgebaut

Die  mit drei Planern vergleichsweise kleine Abteilung Bioenergie hat sich ein neues Geschäftsfeld erarbeitet, das ebenfalls gute Perspektiven bietet. Als einer der Ersten hat ABO Wind eine bestehende Biogasanlage, die unter technischen und wirtschaftlichen Problemen litt, aufgekauft und von Grund auf neu konzipiert. Im Zuge des „Repowerings“ erhielt die Anlage unter anderem ein neues Wärmekonzept sowie ein Satelliten-Blockheizkraftwerk. ABO Wind hat die Energieerzeugung und den Wert der Anlage deutlich gesteigert. Weitere Repowering-Projekte sollen folgen.
 
Bürger investieren in erneuerbare Energien

Im November 2009 und im April 2010 hat ABO Wind Genussrechte emittiert, die es Anlegern ermöglichen, mit Summen ab 2.500 Euro an den guten Aussichten der erneuerbaren Energien zu partizipieren. Das Genussrechtskapital dient der Vorfinanzierung von Biogas- und Windkraft-Projekten. Das Biogas-Genussrecht ist nach zweieinhalb Jahren kündbar und bringt 6,5 Prozent Zinsen. Wer in Windkraft investiert, legt sich zwei Jahre länger fest und erhält 8 Prozent. Mehr als 600 Anleger haben ABO Wind bislang rund 9 Millionen Euro anvertraut. Insgesamt sollen 12 Millionen Euro eingeworben werden. Die gute Resonanz der Anleger verbessert die Möglichkeiten der ABO Wind, in größerer Unabhängigkeit von den Launen der Finanzmärkte Projekte zu realisieren und nach Fertigstellung zu angemessenen Preisen zu veräußern.

In der Krise gewachsen

In der Zeit der Krise ist das wichtigste Kapital der Firma deutlich gewachsen: 145 qualifizierte und motivierte festangestellte Mitarbeiter arbeiten international für ABO Wind. 52 der Frauen und Männer – vor allem Planer, Kaufleute und Bauingenieure – sind am Hauptsitz des Unternehmens in Wiesbaden tätig. 32 arbeiten in Heidesheim bei Mainz, wo insbesondere Betriebsführer und Windgutachter ihre Büros haben. Weitere 61 Mitarbeiter beschäftigt ABO Wind in den Dependancen in Frankreich, Spanien, Irland, Schottland und Argentinien. In den vergangenen Monaten hat ABO Wind insbesondere die Planungsgruppe Deutschland sowie die Finanzierungsabteilung in Wiesbaden ausgebaut, um die sich aktuell bietenden Chancen zu nutzen. Das Wachstum bestätigt einen Trend, die Windenergie-Branche gilt insgesamt als Job-Maschine. Gut 90.000 Menschen sind derzeit in Deutschland mit Planung und Bau von Windkraftanlagen und ihrem Betrieb beschäftigt - mehr als etwa im Kohlebergbau.

Der ausführliche Geschäftsbericht sowie hochauflösende Bilder zum Herunterladen:


   
Millimeterarbeit in schwindelnder Höhe: 80 Meter über dem Boden wird der Rotor an der Nabe befestigt – in diesem Fall an einer MM82 des deutschen Herstellers Repower. Die Anlage hat ABO Wind im vergangenen Jahr in Berviller (Lothringen) errichtet.



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Der Transport eines rund 40 Meter langen Rotorblatts Herausforderung für jeden Spediteur dar.








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In Mayor Buratovich – 600 Kilometer südwestlich von Buenos Aires – hat ABO Wind einen der ersten großen Windparks des Landes schon fast bis zur Baureife entwickelt. Die Windverhältnisse sind fantastisch, der Strombedarf des Landes ist groß.



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Eine Attraktion für die Nachbarn war im vergangenen Jahr der Aufbau des Windparks Cuq im südfranzösischen Departement Tarn et Garonne.





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Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:    
ABO Wind AG, Alexander Koffka, Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel.: 06 11 / 2 67 65 – 515, Fax: 06 11 / 2 67 65 – 599, koffka@abo-wind.de

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Kurze Laufzeit – gute Rendite
ABO Wind legt Genussrecht für Biogasanlagen auf

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(Wiesbaden, 22. April 2010) ABO Wind bietet eine weitere Möglichkeit, Geld ökologisch sinnvoll und zugleich rentabel anzulegen. Das neue Biogas-Genussrecht des international renommierten Entwicklers für erneuerbare Energieprojekte ist mit 6,5 Prozent jährlich verzinst und bereits in zwei Jahren und acht Monaten kündbar. Neben den festen Zinsen, für die die ABO Wind AG haftet, erwartet Anleger eine zusätzliche variable Gewinnbeteiligung in Höhe von voraussichtlich 0,3 Prozent jährlich. Die Zeichnung ist für Kunden mit keinen Kosten verbunden. Die Mindestzeichnungssumme beträgt 2.500 Euro – höhere Zeichnungen müssen durch 500 Euro teilbar sein. Die Genussrechtsemission hat ein Volumen von 3 Millionen Euro.

Emittentin der Genussrechte ist die neu gegründete ABO Wind Biogas-Mezzanine GmbH & Co. KG, die das Kapital an unternehmenseigene Projektgesellschaften verleiht, die damit Biogasanlagen vorfinanzieren. Die Biomasse-Abteilung der ABO Wind wird zum einen verstärkt neue Anlagen planen und errichten. Zum anderen sehen die Mitarbeiter gute Geschäftsaussichten im Repowering bestehender Anlagen. Das Unternehmen hat bereits erste sehr gute Erfahrungen damit gemacht, Biogasanlagen mit technischen und wirtschaftlichen Problemen aufzukaufen und umzurüsten. In einem ersten Projekt, das in der Nähe von Magdeburg umgesetzt worden ist, erzielte ABO Wind damit eine hohe Wertsteigerung der Anlage, die nun deutlich mehr Strom und Wärme erzeugt und damit zugleich einen größeren Beitrag zum Klimaschutz leistet.

Im November 2009 hat ABO Wind zuletzt ein Genussrecht aufgelegt, um Windparks vorzufinanzieren. Wegen der großen Nachfrage war diese Emission im Februar von 5 auf 7,5 Millionen Euro aufgestockt worden. Da auch diese Summe bereits weitgehend gezeichnet ist und ABO Wind angesichts der großen Projektpipeline (aktuell befinden sich Windparks mit einer Leistung von 1.300 Megawatt in Planung) Verwendung für weitere investive Mittel hat, ist eine neuerliche Aufstockung auf zehn Millionen Euro in Vorbereitung.

Während das Windkraft-Genussrecht erstmals zum 31. Dezember 2014 kündbar ist und mit 8 Prozent fest verzinst wird, können Anleger beim Biogas-Genussrecht bereits zwei Jahre früher wieder über ihr Geld verfügen. Zinsen und Gewinnbeteiligung werden jeweils jährlich ausgeschüttet. Sofern die Genussrechte nicht gekündigt werden, verlängern sie sich nach der Mindestlaufzeit automatisch jeweils um ein weiteres Jahr.

ABO Wind entwickelt seit 14 Jahren mit großem Erfolg erneuerbare Energieprojekte und ist derzeit in sieben europäischen Ländern sowie in Argentinien aktiv. Auch als Emittent von Vermögensanlagen genießt ABO Wind einen guten Ruf und verfügt über viel Erfahrung. In früheren Jahren hat das Unternehmen mit Hauptsitz in Wiesbaden zahlreiche geschlossene Fonds (Bürgerwindparks) aufgelegt. Seit sechs Jahren bietet ABO Wind Genussrechte an. Zinsen, Gewinnbeteiligungen und Kapitalrückzahlungen sind an die Zeichner der Genussrechte stets planmäßig ausgezahlt worden.

Der von der BaFin geprüfte Verkaufsprospekt zum neuen Biogas-Genussrecht steht auf der Internetseite www.abo-wind.de zum Herunterladen zur Verfügung. Dort findet sich auch ein Zeichnungsschein. Auf Anforderung verschickt ABO Wind kostenlos ein gedrucktes Exemplar des Verkaufsprospekts sowie die Zeichnungsunterlagen.

Für Rückfragen steht Ihnen gerne zur Verfügung:

ABO Wind AG
Alexander Koffka
Unter den Eichen 7
D-65195 Wiesbaden

Tel. 06 11 / 2 67 65 - 515
Fax 06 11 / 2 67 65 - 599

koffka@abo-wind.de
www.abo-wind.de

 
 
 ABO Wind erhöht Genussrechts-Emission

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5 Millionen Euro in weniger als drei Monaten gezeichnet / Weitere Anleger partizipieren am wirtschaftlichen Erfolg der Windkraft / Acht Prozent Zinsen für fünf Jahre garantiert

(Wiesbaden, 2. Februar 2010) Sehr viel schneller als erwartet ist das Genussrechtskapital in Höhe von fünf Millionen Euro gezeichnet worden, das ABO Wind seit dem 6. November 2009 angeboten hat. Der auf Windkraft spezialisierte Projektentwickler erhöht die Emission nun um 2,5 Millionen auf 7,5 Millionen Euro. In den vergangenen knapp drei Monaten investierten gut 300 Anleger Beträge zwischen 2.500 und 1,2 Millionen Euro in die Genussrechte der ABO Wind. Drei Millionen Euro sind alleine im Januar gezeichnet worden.

„Das Vertrauen der Anleger in unser Unternehmen ehrt und freut uns. Wir werden alles tun, um den Erwartungen weiterhin gerecht zu werden.“ Die Vorstände Dr. Jochen Ahn und Matthias Bockholt haben ABO Wind vor 14 Jahren selbst gegründet und sind nach wie vor die Garanten für eine erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens, der auch die globale Finanz- und Wirtschaftskrise bislang nichts anhaben konnte.

ABO Wind hat sich zu einer Erhöhung des Emissionsvolumens entschlossen, weil die Vielzahl der in Planung befindlichen Windparks zahlreiche Investitionsmöglichkeiten für die nächsten Jahre bietet. Aktuell bearbeiten die 130 Mitarbeiter der ABO Wind in neun Ländern Windkraftprojekte mit einer Gesamtkapazität von mehr als 1.200 Megawatt. Der große Zuspruch der Privatanleger macht das Unternehmen zudem etwas unabhängiger von Banken.

Die Genussrechte der Tochtergesellschaft ABO Wind Mezzanine GmbH & Co. KG werden mit 8 Prozent jährlich fest verzinst, sind erstmals nach fünf Jahren und danach jährlich kündbar. Darüber hinaus sind Anleger am - allerdings überschaubaren - prognostizierten Gewinn der Gesellschaft beteiligt. Das Geld der Anleger wird als kurz- bis mittelfristiges Darlehen an wechselnde Windpark-Projektgesellschaften innerhalb des Konzerns weitergereicht. Dort dient es zur Zwischenfinanzierung des Eigenkapitals, solange bis ein langfristiger Investor die Windparks erwirbt. „Gerade in den Zeiten der Finanzkrise benötigen Banken und Investoren für ihre Entscheidungen viel Zeit“, berichtet Dr. Jochen Ahn. „Wir erzielen einen Wettbewerbsvorteil, wenn wir unsere Projekte derweil weiter voran treiben. Zumal sich Windparks, die bereits im Bau oder sogar in Betrieb sind, besser verkaufen lassen als solche im Projektstadium.“

Seit 14 Jahren entwickelt ABO Wind europaweit und neuerdings auch in Argentinien Windparks. 244 Windenergieanlagen mit 380 Megawatt Nennleistung hat die Wiesbadener Firma bereits in Frankreich und Deutschland ans Netz gebracht. Zwei große Windparks mit 20 und 32,5 Megawatt, die noch in diesem Jahr ans Netz gehen sollen, errichtet ABO Wind derzeit in Irland. Die meisten Anlagen verkauft der Projektentwickler schlüsselfertig an Investoren. Seit knapp drei Jahren baut das Tochterunternehmen Eurowind AG zudem ein internationales Windkraft-Portfolio auf, das im Besitz des Konzerns verbleibt.

Das Genussrechtskapital wird für 10,5 Prozent Zinsen an Projektgesellschaften verliehen. Diese Einkünfte versetzen die ABO Wind Mezzanine GmbH & Co. KG in die Lage, Anlegern einen attraktiven Zins von 8 Prozent zu bieten. Zudem erhalten diese 80 Prozent des Gewinns, der nach Abzug aller weiteren Kosten übrig bleibt. Angesichts der Vielzahl der geplanten Windparks ist davon auszugehen, dass es stets Projektgesellschaften geben wird, die das Genussrechtskapital ausleihen und damit die Zinsen erwirtschaften. Sollte das wider Erwarten einmal nicht der Fall sein, müssen Anleger sich dennoch keine Sorgen machen. Die Muttergesellschaft ABO Wind AG garantiert für die Zahlung der Zinsen in Höhe von 8 Prozent. Auch sonst birgt die Konstruktion der Genussrechte hohe Sicherheiten und minimiert das unternehmerische Risiko der Zeichner.

Der von der BaFin geprüfte Verkaufsprospekt sowie der Nachtrag stehen auf der Internetseite www.abo-wind.de zum Herunterladen zur Verfügung. Dort findet sich auch ein Zeichnungsschein. Auf Anforderung verschickt ABO Wind gerne kostenlos gedruckte Exemplare der Zeichnungsunterlagen.

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50 Bürger aus Schlangenbad besuchten Windpark im Hunsrück
Befürworter und Kritiker tauschten Argumente aus

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(Wiesbaden, 25. Januar 2010) Lebhafte Debatten lieferten sich rund 50 Bürger und Gemeindevertreter Schlangenbads am Samstag bei einer Exkursion zu einem Windpark im Hunsrück. Auf Einladung der ABO Wind besichtigten die Gäste aus dem Taunus elf Windenergieanlagen, die das Wiesbadener Planungsbüro in den Jahren 2002 und 2005 errichtet hatte. Da es ausgerechnet am Samstag weitgehend windstill war, konnten sich die Besucher allerdings nicht wie geplant einen Eindruck auch von den Geräuschen der Anlagen verschaffen.

Mitarbeiter der ABO Wind beantworteten dafür viele Fragen zur Technik der Windenergie und erläuterten die Möglichkeiten einer klimafreundlichen Stromproduktion nördlich von Bärstadt. Die aktuellen Planungen auf Schlangenbader Gemarkung spalten die Bürgerschaft. So nutzten Befürworter und Gegner des Projekts auch den Ausflug in den Hunsrück, um ihre Argumente auszutauschen. Schlangenbads Bürgermeister Michael Schlepper betonte, dass es ihm im Vorfeld der anstehenden Entscheidung wichtig sei, möglichst viele Informationen zu sammeln. Dazu trage auch die Exkursion bei.

Gerhard Oberweis, Bürgermeister der Hunsrück-Gemeinde Berglicht, erzählte den Gästen aus Schlangenbad, dass die Windkraft zu Beginn der Planungen auch in seiner Bürgerschaft polarisierend gewirkt habe. Die tatsächlichen Erfahrungen seien aber durchweg positiv. Während Belästigungen durch Lärm so gut wie nicht ins Gewicht fielen, verschafften die verlässlichen Pachteinnahmen der Gemeinde  Gestaltungsspielraum. „Ohne die Windräder wären wir nie in der Lage gewesen, unser Bürgerhaus zu errichten.“ Das ist mittlerweile gesellschaftliches Zentrum des 500 Einwohner zählenden Ortes. Oberweis berichtete auch von durchweg guten Erfahrungen mit der Wiesbadener ABO Wind. „Auf die können wir uns immer verlassen.“ Wichtig sei es für den Ort zudem, mit Windenergieanlagen auf eigener Gemarkung einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Aktuell bereitet die Gemeinde einen Ausbau des bestehenden Windparks um zwei weitere Anlagen vor.

Der Wanderverein Berglicht kümmerte sich um die Bewirtung der Besucher aus dem Taunus und wärmte diese mit Kaminfeuer, Gulaschsuppe und Glühwein in der vereinseigenen Waldhütte. Die gastfreundlichen Wanderfreunde bestätigten die Schilderungen des Bürgermeisters. Die positiven Erfahrungen in Berglicht vermochten indes nicht, alle Vorbehalte der Bürger und Gemeindevertreter aus dem Taunus zu zerstreuen. Als Kritiker der Planungen in Schlangenbad exponierte sich insbesondere Bürger Gerhard Hellener, der bereits zahlreiche Argumente gesammelt hat, die seiner Ansicht nach gegen eine Windkraftnutzung an dieser Stelle sprechen. Grundsätzlich habe er nichts gegen die Windenergie, sein Heimatort sei dafür allerdings denkbar ungeeignet, meint Hellener. So bezweifelt er unter anderem die Wirtschaftlichkeit des Projekts und erwartet negative Auswirkungen für Landschaftsbild und Nachtruhe.

Andere Schlangenbader sprachen sich dagegen dafür aus, auch im Taunus etwas für den Klimaschutz zu tun und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu vermindern. Zudem haben insbesondere die Gemeindevertreter die zu erwartenden Pachteinnahmen im Blick. Bernward Heinemann, Leiter des für Hessen zuständigen Planungsteams bei ABO Wind, bot an, die Gemeinde bei allen Planungsarbeiten zu unterstützen. ABO Wind übernehme die Kosten für alle notwendigen Gutachten – selbst wenn sich die Gemeinde am Ende des Prozesses gegen eine Windkraftnutzung entscheiden sollte.

Fachplanerin Verena Dahlhäuser betonte, dass die fünf geplanten Windenergieanlagen im Wald nördlich von Bärstadt jährlich mehr als 35 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom produzieren würden. Das reicht, um den Jahresbedarf von 10.000 durchschnittlichen Haushalten zu decken. Das 7.000 Einwohner zählende Schlangenbad würde also mehr Strom produzieren als verbrauchen. Die fünf Anlagen würden zudem einen nennenswerten Beitrag zum Klimaschutz leisten und jährlich den Ausstoß von rund 30.000 Tonnen Kohlendioxid vermeiden. (Die Berechnung des Schadstoff-Einspareffekts beruht auf Zahlen des Bundesumweltministeriums.)

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 26.11.2009 ABO Wind finanziert weiteren großen Windpark in Irland

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  • 42 Millionen Euro-Projekt auf den Weg gebracht
  • 20 Megawatt sollen im Spätsommer 2010 im County Laois ans Netz gehen
  • ABO Wind hatte das Projekt vor wenigen Wochen von dänischem Fonds zurückgekauft

(Wiesbaden, 26. November 2009) Der Wiesbadener Projektentwickler ABO Wind hat erneut seine besondere Kompetenz bei der Finanzierung von Windparks unter Beweis gestellt. Trotz der hohen Hürden, die in Zeiten der Finanzkrise zu bewältigen sind, ist es binnen weniger Monate gelungen, ein zweites irisches Projekt auf den Weg zu bringen. Die Verträge mit einem Bankenkonsortium aus Commerzbank und Nord LB sind unterzeichnet. Der Bau des 42 Millionen Euro-Projekts in Gortahile (County Laois) im Herzen Irlands kann nun zügig beginnen. Die Inbetriebnahme ist für Spätsommer 2010 geplant.

Der geplante Windpark mit acht Turbinen vom Typ Nordex N90 mit jeweils 2,5 Megawatt Nennleistung, 90 Meter Rotordurchmesser und 80 Meter Nabenhöhe hat für den Wiesbadener Projektentwickler eine bewegte Vorgeschichte. Bereits im Sommer 2008 war der Windpark an den dänischen Fonds Green Wind Energy veräußert worden. ABO Wind sollte ihn schlüsselfertig errichten. Allerdings gelang es Green Wind Energy nicht, unter den schwierigen Bedingungen der Finanzkrise eine Finanzierung einzuholen. Eine weitere Verzögerung wäre nicht mit den Auflagen der Baugenehmigung vereinbar gewesen. Um das Projekt nicht zu gefährden, entschloss sich ABO Wind darum im Herbst 2009 zu einem Rückkauf. Binnen weniger Wochen ist es den erfahrenen Finanzspezialisten von ABO Wind um Abteilungsleiter Sönke Voigt gelungen, alle Anforderungen der Banken zu erfüllen.

Vorstand Jochen Ahn sieht nun sehr gute Möglichkeiten, das Projekt erneut zu verkaufen. Zahlreiche Investoren haben bereits Interesse bekundet. Das ist nicht verwunderlich, denn die Windverhältnisse am Standort sind hervorragend – auf Nabenhöhe der acht Anlagen bläst der Wind mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr als acht Metern pro Sekunde. Das bietet die Gewähr für hohe Energieerträge (rund 76 Gigawattstunden jährlich) und eine sehr gute Rentabilität. Die Stromproduktion aus Windkraft ist an diesem Standort zu Preisen möglich, die nur noch minimal über denen für konventionelle Kraftwerke liegen – und dabei sind die externen Kosten etwa für Klimaschäden nicht berücksichtigt.

Im Sommer hatte ABO Wind bereits einen weiteren Windpark in Irland finanziert: Im südlich gelegenen Glenough werden derzeit 13 Windenergieanlagen ebenfalls vom Typ Nordex N 90 errichtet. Dieser Windpark mit einem Investitionsvolumen von 71 Millionen Euro verbleibt im Besitz der Unternehmensgruppe und wird nach der für Ende 2010 anvisierten Inbetriebnahme von der Tochtergesellschaft Eurowind betrieben, die ein europäisches Windkraft-Portfolio aufbaut.

„Mit den beiden großen Projekten in Gortahile und Glenough hat sich Irland als dritter wichtiger Markt für ABO Wind etabliert“, sagt Vorstand Jochen Ahn. Die Erfolge des Wiesbadener Projektentwicklers auf der grünen Insel untermauert auch eine Baugenehmigung, die in diesen Tagen für einen weiteren Windpark erteilt worden ist. In Gibbet Hill, im Osten Irlands, plant ABO Wind einen weiteren Park mit sechs 2,5 Megawatt-Anlagen.

Bislang hat die 1996 gegründete Firma 52 Windparks in Frankreich und Deutschland ans Netz gebracht. Derzeit entwickelt ABO Wind zudem Projekte in Argentinien, Belgien, Bulgarien, Schottland und Spanien. Insgesamt bearbeiten die annähernd 130 Mitarbeiter der ABO Wind  Planungen für Windparks mit einer Gesamtkapazität von 1.200 Megawatt Nennleistung.

Anlegern bietet ABO Wind aktuell die Möglichkeit, über Genussrechte mit einem garantierten Zins in Höhe von 8 Prozent an der positiven Entwicklung des Unternehmens teilzuhaben.

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6.11.2009 - Anleger partizipieren am wirtschaftlichen Erfolg der Windkraft
Genussrecht bietet 8 Prozent Zinsen und gute Sicherheiten

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(Wiesbaden, 6. November 2009) Der international renommierte Windkraftentwickler ABO Wind bietet Anlegern die Möglichkeit, mit Einlagen ab 2.500 Euro an den weiterhin sehr guten wirtschaftlichen Bedingungen der erneuerbaren Energien teilzuhaben. Die Genussrechte der Tochtergesellschaft ABO Wind Mezzanine GmbH & Co. KG werden mit 8 Prozent jährlich fest verzinst, sind erstmals nach fünf Jahren und danach jährlich kündbar. Darüber hinaus sind Anleger am - allerdings überschaubaren - prognostizierten Gewinn der Gesellschaft beteiligt.

Die ABO Wind Mezzanine GmbH & Co. KG plant, fünf Millionen Euro Genussrechtskapital einzuwerben. Das Geld der Anleger wird als kurz- bis mittelfristiges Darlehen an wechselnde Windpark-Projektgesellschaften innerhalb des Konzerns weitergereicht. Dort dient es zur Zwischenfinanzierung des Eigenkapitals, solange bis ein langfristiger Investor die Windparks erwirbt. „Gerade in den Zeiten der Finanzkrise benötigen Banken und Investoren für ihre Entscheidungen viel Zeit“, berichtet Dr. Jochen Ahn, Vorstand der ABO Wind AG. „Wir erzielen einen Wettbewerbsvorteil, wenn wir unsere Projekte derweil weiter voran treiben. Zumal sich Windparks, die bereits im Bau oder sogar in Betrieb sind, besser verkaufen lassen als solche im Projektstadium.“

Seit 13 Jahren entwickelt ABO Wind europaweit und neuerdings auch in Argentinien Windparks. 233 Windenergieanlagen mit knapp 360 Megawatt Nennleistung hat die Wiesbadener Firma bereits in Frankreich und Deutschland ans Netz gebracht. Der bislang größte von ABO Wind geplante Windpark wird derzeit in Irland errichtet. Die meisten Projekte verkauft ABO Wind schlüsselfertig an Investoren. Seit rund zwei Jahren baut das Tochterunternehmen Eurowind AG zudem ein internationales Windkraft-Portfolio auf, das im Besitz des Konzerns verbleibt.

Das Genussrechtskapital wird für 10,5 Prozent Zinsen an Projektgesellschaften verliehen. Diese Einkünfte versetzen die ABO Wind Mezzanine GmbH & Co. KG in die Lage, Anlegern einen attraktiven Zins von 8 Prozent zu bieten. Zudem erhalten diese 80 Prozent des Gewinns, der nach Abzug aller weiteren Kosten übrig bleibt.

Aktuell bearbeiten die 120 Mitarbeiter der ABO Wind in neun Ländern Windkraftprojekte mit einer Gesamtkapazität von mehr als 1.200 Megawatt. Angesichts der Vielzahl der geplanten Parks ist davon auszugehen, dass es stets Projektgesellschaften geben wird, die das Genussrechtskapital ausleihen und damit die Zinsen erwirtschaften. Sollte das wider Erwarten einmal nicht der Fall sein, müssen Anleger sich dennoch keine Sorgen machen. Die Muttergesellschaft ABO Wind AG garantiert für die Zahlung der Zinsen in Höhe von 8 Prozent. Auch sonst birgt die Konstruktion der Genussrechte hohe Sicherheiten und minimiert das unternehmerische Risiko der Zeichner.

Vor fünf Jahren hat die ABO Wind Mezzanine GmbH  & Co. KG eine erste Tranche Genussrechte eingeworben. Die damaligen Zeichner haben die 8 Prozent Zinsen sowie Gewinnbeteiligungen stets zuverlässig erhalten. Zum Jahresende steht das Kapital zur Rückzahlung an.

Den bisherigen sowie neuen Anlegern bietet ABO Wind weiterhin die gleichen attraktiven Konditionen. Das Angebot gilt, bis das Genussrechtskapital vollständig platziert ist. Der von der BaFin geprüfte Verkaufsprospekt steht auf der Internetseite www.abo-wind.de  zum Herunterladen zur Verfügung. Dort findet sich auch ein Zeichnungsschein. Auf Anforderung verschickt ABO Wind kostenlos ein gedrucktes Exemplar des Verkaufsprospekts sowie die Zeichnungsunterlagen.

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19.10.2009 - ABO Wind stellt neues Angebot für Kommunen vor
Mit Effekt-Check bei der Messe am 16. Und 17. November in Mainz

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(Wiesbaden, 21. Oktober 2009) Als renommierter Projektentwickler für Windkraftprojekte und Biogasanlagen ist ABO Wind europaweit etabliert. Auf der Messe Kommunale Zukunft Rheinland-Pfalz am 16. und 17. November in Mainz präsentiert sich das Unternehmen vor allem als Partner der Kommunen. Dazu hat ABO Wind die Initiative „Effekt-Check“ ins Leben gerufen.
Mit Effekt-Check analysieren Kommunen kostenlos ihre Energieerzeugung und ihren Energieverbrauch. Ziel ist es, zu einer effizienteren Nutzung und klimafreundlicheren  Produktion der Energie in den Regionen beizutragen. Effekt-Check ermittelt für jede Kommune individuell Potenziale, den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen und Energie einzusparen. Im Gegensatz zu Machbarkeitsstudien, die viel Zeit und Geld kosten und oft in der Sphäre des Theoretischen verharren, identifiziert Effekt-Check konkrete Möglichkeiten, etwas zum Wohl des Klimas und der Energiebilanz zu verändern - nach Möglichkeit sogar kurzfristig.
Die Mitarbeiter der ABO Wind haben einen Online-Rechner programmiert, der rechtzeitig zur Mainzer Messe den Bürgermeistern oder deren Mitarbeitern die Möglichkeit gibt, sich selbst einen ersten Überblick darüber zu verschaffen, welche Potenziale in ihren Kommunen schlummern, Energie zu sparen oder mit Hilfe von Wind, Sonne, Biomasse oder Erdwärme klimafreundlich zu erzeugen. Die Mitarbeiter der Verwaltungen geben lediglich Daten zur Struktur ihrer Kommune ein und erhalten unmittelbar einen ersten Eindruck vom ungefähren Potenzial. Diesen Eindruck verifizieren im Anschluss die Fachplaner mit einer Detail-Analyse vor Ort. Auch diese bleibt für Kommunen kostenlos, denn ABO Wind verkauft keine Beratungsleistung, sondern will den Weg frei machen für neue Projekte. Sofern es sich dabei um Windkraft oder Bioenergie handelt, wird ABO Wind diese nach Möglichkeit selbst realisieren. Sofern Potenziale zur Nutzung der Sonnenergie oder der Erdwärme identifiziert werden, holt das Wiesbadener Unternehmen Partnerfirmen mit ins Boot, die auf diese Felder spezialisiert sind. Das gilt auch für Gebäudesanierungen.
Damit bietet Effekt-Check Kommunen eine umfassende Möglichkeit, Kosten zu sparen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.effekt-check.de oder www.abo-wind.de
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14.10.2009 - Schautafeln informieren über Windenergie –
spezielles Konzept für Kinder erstmals erprobt


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(Wiesbaden, 14. Oktober 2009) Mit einem neuen Konzept
und der eigens entwickelten Figur Erni Wind bringt die Wiesbadener Firma ABO Wind dem Nachwuchs die Vorteile der erneuerbaren Energien näher und erklärt die technischen Grundlagen der Stromerzeugung aus Windkraft auf kindgerechte Weise. Die ersten Tafeln des neuen Typs sind nun bei einem Tag der erneuerbaren Energien im Windpark Repperndorf, einem Ortsteil Kitzingens, öffentlich vorgestellt worden.

Eine Tafel für Erwachsene erläutert die Historie des Windparks Repperndorf, zeigt Fotos von der Bauphase, stellt die Bedeutung der Windenergie für die Stromerzeugung dar und skizziert Möglichkeiten der finanziellen Beteiligung. Eine zweite, etwas tiefer im Blickfeld jüngerer Betrachter angebrachte, Tafel eröffnet Kindern einen eigenen Zugang zur Technik einer Windenergieanlage. Bilder und Texte etwa zu Gondel, Nabe oder Rotorblätter sind allerdings so informativ, dass auch Erwachsene sie mit Interesse lesen werden.

ABO Wind plant, nach dem Repperndorfer Muster weitere Informationsangebote speziell auch für Kinder an neuen Windenergieanlagen zu installieren. „Die markanten Anlagen prägen die Landschaft mit und sind für viele Spaziergänger ein Orientierungs- und Anziehungspunkt“, erläutert Dr. Jochen Ahn, Vorstand der ABO Wind AG. „Wir wollen das Interesse nutzen, um Informationen über erneuerbare Energien zu verbreiten und deren Akzeptanz zu verbessern.“ Auch für die berufliche Orientierung der jungen Betrachter können die Tafeln zukunftsträchtige Anstöße geben. Schließlich zählen die erneuerbaren Energien zu den wenigen Wachstumsbranchen und melden selbst in Zeiten globaler Krisen verlässlich Bedarf an neuen Mitarbeitern an. Die ebenso ansprechend gestalteten wie informativen Tafeln werten zudem die Standorte der Windenergieanlagen auf.

Mit dem Tag der offenen Tür haben sich die Firmen Beck Energy und ABO Wind am Samstag zugleich bei den Bürgern Repperndorfs sowie der Verwaltung und Politik Kitzingens für die gute Zusammenarbeit bedankt. Solarkraftwerk und Windpark sind in diesem Jahr ans Netz gegangen und leisten nun einen Beitrag zur Versorgung der Region mit sauberem Strom und zum Klimaschutz. „Die Flächennutzungsplanung in Kitzingen ist vorbildlich“, lobte Urta Steinhäuser, Chefplanerin der ABO Wind und Mitglied der Geschäftsleitung. „Wenn sich andere Regionen daran ein Vorbild nähmen, würde der für den Klimaschutz dringend notwendige Umbau der Energiewirtschaft schneller und geordneter voran gehen.“ Derzeit deckt die Windenergie sieben Prozent des bundesweiten Strombedarfs. Bei einer vernünftigen Planung könnte der Anteil der Windenergie an der Stromerzeugung in Deutschland bis zum Jahr 2020 auf mehr als 20 Prozent steigen. Dazu allerdings müssten die Anstrengungen erhöht werden, um neue und erneuerte Anlagen an Land und auf See zu errichten.

Auch beim Tag der erneuerbaren Energien am Samstag kooperierten die beiden Firmen eng mit den lokalen Akteuren: Die Freiwillige Feuerwehr Repperndorf kümmerte sich um die Getränke, das örtliche Rote Kreuz ums Essen und der Kolpingverein Kitzingen musizierte. Die Würzburger Feuerwehr nutzte den Tag zu einer Übung, so dass die Besucher zugleich eine spektakuläre Höhenrettung vom 105 Meter hohen Turm einer Windkraftanlage zu sehen bekamen. Die Einnahmen in Höhe von 375 Euro aus einer Tombola und einem Luftballonweitflugwettbewerb spenden die beiden Firmen an den Repperndorfer Kindergarten, der damit das Spielangebot auf dem Außengelände erweitern möchte.


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28.7.2009 - Größtes Windprojekt in ABO Wind-Geschichte ist finanziert

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  • 32,5 Megawatt sollen Ende 2010 im Süden Irlands ans Netz gehen
  • Trotz Finanzkrise 71 Millionen Projekt realisiert
  • Park Glenough komplettiert internationales Windkraft-Portfolio der Eurowind AG
  • Anleger können sich beteiligen

(Wiesbaden, 28. Juli 2009) Im Süden Irlands realisiert der Wiesbadener Projektentwickler ABO Wind das bislang größte Projekt in der 13-jährigen Firmengeschichte. Nach langwierigen Verhandlungen ist es  gelungen, das 71 Millionen Euro teure Vorhaben finanziell zu sichern. Die Finanzkrise hatte die Gespräche mit den Banken erheblich erschwert. „Dass wir so viel Zeit und Energie werden aufwenden müssen, haben wir Mitte 2008 nicht für möglich gehalten. Aber seitdem hat sich die Finanzwelt eben grundlegend verändert.“ Dr. Jochen Ahn, Vorstand der ABO Wind AG, ist umso glücklicher, dass es auch unter den Bedingungen der Finanzkrise gelungen ist, den Weg für den Windpark Glenough zu ebnen.

Die Bauarbeiten für die 13 Anlagen des Herstellers Nordex mit jeweils 2,5 Megawatt Nennleistung werden planmäßig in diesem Sommer beginnen. Ende 2010 ist die Inbetriebnahme geplant. „An dem Standort in der irischen Grafschaft Tipperary herrschen fantastische Windverhältnisse, die eine Stromproduktion zu Preisen ermöglichen, die nur noch minimal über denen konventioneller Energieerzeugung liegen“, betont Dr. Ahn. Auf Nabenhöhe der Anlagen (80 Meter) weht der Wind mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von mehr als 9 Metern pro Sekunde. Der Windpark wird jährlich rund 120 Gigawattstunden sauberen Strom erzeugen und damit einen erheblichen Beitrag zur Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes um rund 100.000 Tonnen jährlich leisten.

Glenough komplettiert zugleich das internationale Windkraft-Portfolio der Eurowind AG. In dieser Tochtergesellschaft bündelt ABO Wind fünf Windparks in Deutschland, Frankreich und Irland, die im Bestand der Gruppe verbleiben. „Mit Eurowind haben wir ein neues Geschäftsfeld eröffnet. Unser Schwerpunkt bleibt zwar die Entwicklung von Windkraftprojekten und der anschließende Verkauf an Investoren. Aber mit dem Betrieb eigener Parks und der Einspeisung des produzierten Stroms zu staatlich garantierten Preisen erschließen wir uns ein weiteres Glied in der Wertschöpfungskette.“ Vorstand Dr. Ahn weiß die Möglichkeit, einzelne Projekte innerhalb der Gruppe zu halten unter den aktuellen Bedingungen der Finanzkrise besonders zu schätzen. Über die Tochter Eurowind profitiert die ABO Wind-Gruppe langfristig von den relativ niedrigen Preisen, die derzeit für Windenergieanlagen bezahlt werden.  

Das Portfolio der Eurowind umfasst insgesamt 56 Megawatt Nennleistung: Ein Eurowind-Park im nordrhein-westfälischen Broich ist bereits seit 18 Monaten am Netz und übertrifft seither die prognostizierten Erträge. Die Anlagen in Düngenheim (Rheinland-Pfalz) und Repperndorf (Bayern) produzieren seit Anfang dieses Jahres sauberen Strom. Ein weiterer Windpark im französischen Cuq ist im Bau und wird noch 2009 ans Netz gehen. Als letzter der fünf Eurowind-Windparks wird Ende 2010 der im irischen Glenough Strom produzieren.

Auch Anleger haben die Möglichkeit, sich an dem europäischen Windkraft-Portfolio zu beteiligen und von der Einspeisevergütung für den Windstrom zu profitieren. Die Umweltbank legt Eurowind-Genuss-Scheine mit unterschiedlichen Laufzeiten im Volumen von 13 Millionen Euro auf, die in Deutschland und Frankreich vertrieben und mit 6 bis 7 Prozent verzinst werden. Die Prospekte sollen bis spätestens Ende September vorliegen. Interessenten können sich bei der ABO Wind AG vormerken lassen.

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10.7.2009 - Glänzende Perspektiven der ABO Wind erfreuen Aktionäre

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Vorstand berichtet über Jahresüberschuss in Rekordhöhe und hohen Projektbestand
 
  • Einmütige Beschlüsse bei Hauptversammlung
  • 2009 will ABO Wind rund 80 Megawatt ans Netz bringen
  • Rückenwind durch internationale politische Bemühungen um Klimaschutz
  • Unterstützung für Aufbau eines eigenen Windkraft-Portfolios in drei Ländern

(Wiesbaden, 10. Juli 2009) Mit großer Einmütigkeit haben die Aktionäre der ABO Wind am Donnerstag, 9. Juli 2009, bei der ordentlichen Hauptversammlung in der Wiesbadener Domäne Mechtildshausen alle Beschlüsse gefasst. Die Anwesenden repräsentierten rund 86 Prozent des Grundkapitals und entschieden einstimmig, den Bilanzgewinn aus dem Geschäftsjahr 2008 von 4,83 Millionen Euro vollständig in die Gewinnrücklage zu überführen. Der vom Vorstand angeregte Verzicht auf die Auszahlung einer Dividende stieß mit Blick auf die aktuelle Finanzkrise bei allen Aktionäre auf Zustimmung. Es sei sinnvoll, in dieser Situation „das Pulver trocken zu halten“, lautete die übereinstimmende Ansicht.

Ebenso einstimmig fielen die Beschlüsse zur Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2008. Mit großer Mehrheit bestimmten die Anwesenden zudem einen neuen Wirtschaftsprüfer.

Vorstand Dr. Jochen Ahn erläuterte den Aktionären ausführlich den Geschäftsverlauf und die Bilanz für das Jahr 2008, das ABO Wind einen Gewinn in Rekordhöhe bescherte. Erstmals legte das 1996 gegründete Unternehmen zudem eine Konzernbilanz vor. Erfreuliches berichtete Dr. Ahn von der Entwicklung in der ersten Jahreshälfte 2009 und den Aussichten für die kommenden Jahre. „Die weltweiten politischen Anstrengungen zum Klimaschutz haben die Bedingungen zur Stromerzeugung aus Windkraft noch deutlich verbessert“, berichtete der Vorstand. Die 120 kompetenten und motivierten Mitarbeiter der ABO Wind haben in acht europäischen Ländern sowie in Argentinien zahlreiche Projekte mit insgesamt mehr als 1.000 Megawatt Leistung in Arbeit. Für 2009 nannte Dr. Ahn als Ziel, rund 80 Megawatt in Frankreich, Deutschland und Irland ans Netz zu bringen sowie für annähernd weitere 80 Megawatt in diesen Ländern Baugenehmigungen zu erwirken. Durch die zum Januar 2009 wirksam gewordene Erhöhung des Einspeisetarifs habe der deutsche Markt deutlich an Attraktivität gewonnen. Für viele Standorte, an denen ein wirtschaftlicher Betrieb von Windkraftanlagen zuvor nicht möglich gewesen sei, habe sich die Perspektive grundlegend verbessert. Positiv wirke sich auch aus, dass viele Gemeinden offensiver Flächen für neue Windparks ausweisen. Die Entspannung bei den Maschinenpreisen sei der Entwicklung ebenfalls förderlich. Genehmigungen für weitere Windparks mit einer Kapazität von insgesamt 50 Megawatt erwartet ABO Wind noch in diesem Jahr für Argentinien und Bulgarien. Insbesondere für Argentinien sieht Dr. Ahn wegen der herausragenden Windverhältnisse glänzende Perspektiven.

Unterstützung fand die Strategie der Geschäftsleitung, mit dem Aufbau eines eigenen internationalen Windkraft-Portfolios unter dem Dach der Tochterfirma Eurowind AG die Projektentwicklung als bisherigen Schwerpunkt zu ergänzen. Dass mit den hohen Investitionen zwangsläufig Anfangsverluste in der Bilanz des Teilkonzerns Betrieb einhergehen, leuchtete allen Aktionären ein.

Zur Zufriedenheit trägt auch die Entwicklung des Aktienkurses der ABO Wind bei. Der Einbruch, den die Aktienmärkte international in der zweiten Jahreshälfte 2008 erlitten haben, spiegelt sich im Kursverlauf der ABO Wind in keiner Weise wieder. Stattdessen ist seit gut vier Jahren ein intakter Aufwärtstrend zu erkennen. Vom Tiefstkurs von 1,66 Euro im Dezember 2004 ist die Aktie bis Juli 2009 auf 14,14 Euro gestiegen. Allerdings wies Dr. Ahn darauf hin, dass wegen der geringen Handelsumsätze innerhalb des Aufwärtstrends immer wieder Ausschläge zu verzeichnen seien. Die Aktien der ABO Wind werden außerbörslich gehandelt über www.valora.de.

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8.7.2009 - ABO Wind weist Behauptungen der BI zurück und bereitet Errichtung des Friedberger Windparks vor

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(Wiesbaden, 8. Juli 2009) Die Wiesbadener ABO Wind AG bedauert, dass die Bürgerinitiative „Lebensraum Wetterau“ mit unwahren Behauptungen Stimmung gegen die geplanten fünf Windkraftanlagen in Friedberg unweit der Gemeinde Wöllstadt macht. ABO Wind wird die Planungen für den Windpark in enger Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Darmstadt als Genehmigungsbehörde weiter voran treiben und die Anlagen möglichst noch in diesem Jahr ans Netz bringen. Jeder Grundlage entbehren in einer Pressemitteilung verbreitete Unterstellungen der BI. „Weder ist unser Bauantrag mangelhaft noch gibt es Anlass, an der Wirtschaftlichkeit der geplanten Anlagen zu zweifeln“, stellt Urta Steinhäuser, Mitglied der ABO Wind-Geschäftsleitung, klar.

Auch die jüngste Stellungnahme der Gemeinde Wöllstadt vom 22. Juni 2009, die sich gegen die Errichtung der Windkraftanlagen in ihrer Nachbarschaft ausspricht, steht aus Sicht der ABO Wind AG einer Genehmigung des Vorhabens nicht im Weg. „Einige der vorgebrachten Einwände sind an den Haaren herbei gezogen, andere sind schlicht falsch“, kommentiert Urta Steinhäuser.
 
Allerdings bedarf der Genehmigungsantrag der ABO Wind, der ursprünglich im Dezember 2004 eingereicht worden ist, wegen einer zwischenzeitlich vollzogenen Änderung des Naturschutzgesetzes in Details einer Überarbeitung und Aktualisierung. So muss eine mittlerweile als zusätzliche Anforderung ins Gesetz aufgenommene artenschutzrechtliche Prüfung erstellt werden. Die einzelnen Fachgutachten zu Ornithologie, Fledermäusen und Feldhamstern liegen bereits vor, so dass ein unabhängiger Gutachter die noch ausstehende zusammenfassende Bewertung in wenigen Wochen abgeschlossen haben wird.

Dass sich das Genehmigungsverfahren bereits seit Jahren hinzieht, ist den Behörden anzulasten. So hat das Verwaltungsgericht Gießen im September 2008 die im September 2005 erfolgte Ablehnung des Bau-Antrags durch das Regierungspräsidium für rechtswidrig erklärt und eine Verhinderungsplanung der Stadt Friedberg kritisiert. Nachdem der Verwaltungsgerichtshof Kassel den Antrag Friedbergs auf Zulassung der Berufung abgelehnt hat, ist dieses Urteil rechtskräftig. Daher erwartet ABO Wind nun eine zügige und rechtskonforme Bearbeitung des Antrags.

Durchschaubar und zum Scheitern verurteilt ist der Versuch der Gemeinde Wöllstadt, durch die Umdeklarierung einer Häuserzeile des geplanten Wohngebiets „Ilbenstädter Weg“ am östlichen Rand Ober-Wöllstadts in ein „reines Wohngebiet“ die zulässigen Lärmgrenzen soweit zu reduzieren, dass der Betrieb der Windräder nicht mehr zulässig wäre. Zum einen ist die planerische Neudefinition nicht sachgerecht, zum anderen überschreiten die Windenergieanlagen auch den Schallimmissions-Richtwert für ein reines Wohngebiet nur so minimal, dass die Planungen dadurch nicht gefährdet würden.

Im Gegensatz zu dem Eindruck, den die Gegner des Vorhabens verbreiten, ist das Areal zwischen Ober-Wöllstadt und dem Friedberger Ortsteil Bruchenbrücken gut geeignet, um in einer für Mensch und Natur verträglichen Weise, Strom aus Windenergie zu erzeugen. Der Standort liegt in einem Dreieck zwischen S-Bahntrasse, Umgehungsstraße (B3 a) und Gewerbegebiet. Die fünf geplanten Windräder stellen eine für das Umfeld vertretbare Belastung dar.  Sie werden zusammen jährlich rund 13.500 Megawattstunden Strom produzieren – das entspricht dem Durchschnitts-Verbrauch von 3.850 Familien und reduziert den Kohlendioxid-Ausstoß im Vergleich zur Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern um jährlich mehr als 11.500 Tonnen.

Mit dem weiteren Ausbau der Windenergie wird die Stromversorgung in Deutschland insgesamt sicherer und klimaverträglicher. Wie akzeptabel die damit einhergehenden Beeinträchtigungen sind, mag ein Blick nach Kümmel bei Hamburg verdeutlichen, wo gerade wieder ein Störfall im Atomkraftwerk die Menschen in Angst und Schrecken versetzt hat.

Kurios ist die Behauptung der BI „Lebensraum Wetterau“, das Windpotential des Standorts sei nicht untersucht worden und der Betrieb des Windparks nicht wirtschaftlich. Tatsächlich hat ABO Wind mehr als ein Jahr lang den Wind am Standort gemessen und von zwei unabhängigen Gutachtern den zu erwartenden Stromertrag berechnen lassen. ABO Wind plant und errichtet mit 120 Mitarbeitern ausschließlich rentable Windkraftprojekte in neun Ländern mit einem Gesamtvolumen von mehr als 100 Millionen Euro jährlich. Für den in Friedberg geplanten Windpark interessiert sich bereits ein namhafter hessischer Energieversorger, der mit den Anlagen der wachsenden Nachfrage nach in der Region erzeugtem grünen Strom gerecht werden möchte.

Für Rückfragen steht Ihnen gerne zur Verfügung:
   
ABO Wind AG
Alexander Koffka
Unter den Eichen 7
D-65195 Wiesbaden
Tel. 06 11 / 2 67 65 - 515
Fax 06 11 / 2 67 65 - 599
koffka@abo-wind.de
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15.06.2009 - ABO Wind steigert Jahresergebnis um 77 Prozent auf Rekordniveau

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  • Projekte mit 1000 Megawatt in neun Ländern sind in Planung
  • Deutlicher Mitarbeiterzuwachs
  • Neue Tochter Eurowind AG hält internationales Windkraftportfolio
  • Erstmals auch Konzernbilanz erstellt
  • Solide Finanzlage
  • Beitrag zum Klimaschutz

(Wiesbaden, 15. Juni 2009) Die Wiesbadener ABO Wind AG hat das Geschäftsjahr 2008 mit einem Rekord-Ergebnis abgeschlossen. Im Vergleich zum bereits sehr erfolgreichen Jahr 2007 ist es gelungen, den Bilanzgewinn nochmals um 77 Prozent zu steigern - von 2,7 Millionen Euro auf 4,8 Millionen Euro. Das Ergebnis ist umso beachtlicher, da die weltweite Banken- und Wirtschaftskrise auch ABO Wind in der zweiten Jahreshälfte 2008 gebremst hat. Insbesondere die Fremdfinanzierung ausländischer Projekte ist seither erschwert. ABO Wind profitiert allerdings von verbesserten politischen Bedingungen sowie der guten Marktposition, die das Unternehmen sich in 13 Jahren seit der Gründung erarbeitet hat.

Neun Windparks mit einer Gesamtleistung von 65 Megawatt (MW) hat ABO Wind im Vorjahr in Betrieb genommen. Schwerpunkt der Arbeit war allerdings die Planung künftig zu realisierender Wind- und in kleinerem Umfang auch Bioenergieanlagen. So ist in Irland ein fulminanter Markteintritt gelungen, und die Errichtung zweier großer Windparks mit 21 MW und 33 MW steht unmittelbar bevor. Weitere Großprojekte sind unter anderem in Spanien in Vorbereitung, so dass Frankreich und Deutschland als traditionelle Kern-Märkte der ABO Wind Konkurrenz bekommen. Auch in weiteren aussichtsreichen Ländern wie Bulgarien beginnt ABO Wind sich zu etablieren und sichert Standorte. Insgesamt befinden sich derzeit Projekte mit einer Nennleistung von 1.000 Megawatt in acht europäischen Ländern sowie in Argentinien im Bestand. Davon hat bereits mehr als die Hälfte ein konkretes Planungsstadium erreicht. Daher kann ABO Wind mit vielen weiteren erfolgreichen Jahren rechnen.

50 Prozent mehr Mitarbeiter
Um die gute Marktposition weiter zu festigen, im Wettbewerb um lukrative Standorte zu bestehen und die Herausforderungen der Finanzkrise zu meistern, hat ABO Wind die Zahl der Mitarbeiter binnen eines Jahres von 80 auf nunmehr 120 gesteigert. Das Wachstum betrifft alle Länder, in denen ABO Wind derzeit aktiv ist. Die weiterhin geplante Expansion in neue Märkte wurde aufgrund der globalen Finanzkrise zurückgestellt.

Tochter Eurowind AG hält eigene Windparks in drei Ländern
Neben der Projektentwicklung und der Betriebsführung im Auftrag der Eigentümer hält ABO Wind seit 2008 Windanlagen auch in eigenem Besitz. Unter dem Dach der Tochter Eurowind AG entsteht ein Portfolio aus fünf Windparks im Wert von mehr als 100 Millionen Euro, die sich in Deutschland, Frankreich und Irland befinden und zusammen 56 Megawatt Leistung erbringen. Drei dieser Windparks sind mittlerweile am Netz, die Fertigstellung des vierten ist für 2009 geplant, der fünfte wird 2010 errichtet. Die Ausweitung des Geschäftsfelds auf den Betrieb von Windparks sichert ABO Wind langfristig verlässliche Erträge aus staatlich garantierten Stromeinspeise-Tarifen. Privatanleger können sich an dem weiteren ökonomischen Standbein der ABO Wind direkt beteiligen. Die Umweltbank AG, Nürnberg, bereitet derzeit die Emission und den Vertrieb von Eurowind-Genuss-Scheinen im Volumen von 13 Millionen Euro vor.

Konzernbilanz erstellt
Neben der Bilanz für die ABO Wind AG wurde erstmals auch eine Bilanz für den ABO Wind-Konzern erstellt. Obwohl die einkalkulierten Anfangs-Investitionen in den Aufbau des Windpark-Portfolios im neuen Konzernteil Betrieb (Eurowind AG) die Bilanz belasten, weist der Konzern einen erfreulichen Jahresüberschuss von rund 869.000 Euro auf.

Beitrag zum Klimaschutz
Seit 1996 hat ABO Wind 233 Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von 357 Megawatt ans Netz gebracht. Rund 700 000 Megawattstunden produzieren diese Anlagen jährlich. Sie versorgen 230.000 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom  und vermeiden jährlich den Ausstoß von 600.000 Tonnen Kohlendioxid - sowie zahlreicher weiterer Schadstoffe.

Solide Finanzlage und Ausblick
ABO Wind zeigt sich den Herausforderungen der Finanzkrise gewachsen. Zwar erfordert die Kreditbeschaffung für Projekte deutlich größeren Aufwand. So haben sich Finanzierungen in einigen Fällen verzögert. Insgesamt aber hat sich das Unternehmen finanziellen Spielraum bewahrt, um weiterhin Projektrechte zu erwerben und die Chancen zu nutzen, die erneuerbare Energien auch in schwierigen Zeiten bieten. Die Eigenkapitalquote (inklusive 3 Millionen Euro Mezzanine-Darlehen) ist mit 43 Prozent weiterhin sehr solide und gegenüber dem Vorjahr (47 Prozent) nur leicht gesunken. Insbesondere die Vielzahl der Windparks, die sich international in der Entwicklung befinden, lässt erwarten, dass ABO Wind weitere erfolgreiche Jahre bevorstehen.

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04.06.2009 - Friedberger Verhinderungsplanung scheitert vor Gericht

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(Wiesbaden, 4. Juni 2009) Die Wiesbadener ABO Wind AG, ein international renommierter Spezialist für Planung, Bau und Betrieb von Windkraft- und Bioenergieanlagen, hat einen weiteren juristischen Erfolg errungen. Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel lehnt mit Beschluss vom 28. Mai 2009 den Antrag der Stadt Friedberg auf Zulassung der Berufung gegen ein Urteil des Verwaltungsgerichts Gießen vom September 2008 ab. ABO Wind erwartet nun eine baldige Genehmigung eines projektierten Windparks mit fünf Anlagen.

Mit dem Beschluss des VGH ist das erstinstanzliche Urteil des Verwaltungsgerichts Gießen rechtskräftig, das die Ablehnung eines Bau-Antrags der ABO Wind als „rechtswidrig“ bewertet. Das Wiesbadener Unternehmen hatte im Einklang mit den damaligen Vorstellungen des Friedberger Magistrats im Dezember 2004 beantragt, fünf Windenergieanlagen mit 100 Meter Nabenhöhe und 38,5 Meter langen Rotoren zu errichten. Später überlegten es sich die Friedberger Kommunalpolitiker anders und blockierten das Projekt jahrelang. Das Gießener Verwaltungsgericht beanstandete denn auch eine „unzulässige Verhinderungsplanung“ im Friedberger Rathaus.

„Nachdem der VGH die Angelegenheit nun endgültig entschieden hat, erwarte ich, dass wir in Kürze eine Genehmigung erhalten, damit endlich auch in Friedberg umweltfreundlicher Strom produziert werden kann“, kommentiert Urta Steinhäuser das Kasseler Urteil, das nicht mehr anfechtbar ist. Als Genehmigungsbehörde ist das Darmstädter Regierungspräsidium (RP) verpflichtet, den Bauantrag der ABO Wind nun den Rechtsnormen entsprechend zu bescheiden. Die Behörde hatte den Antrag im September 2005 unrechtmäßig abgelehnt - und zur Begründung auf die ablehnende Haltung der Kommune verwiesen. Die Klage der ABO Wind gegen den Bescheid war in allen Instanzen erfolgreich.

Die fünf geplanten Windräder werden zusammen jährlich rund 13.500 Megawattstunden Strom produzieren – das entspricht dem Durchschnitts-Verbrauch von 3.850 Familien und reduziert den Kohlendioxid-Ausstoß im Vergleich zur Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern um jährlich mehr als 11.500 Tonnen.

Das Verwaltungsgericht Gießen, dessen Urteil nun vom Kasseler Verwaltungsgerichtshof bestätigt worden ist, hatte die Friedberger Planungspolitik in Bezug auf Windenergie für unzulässig und den Bebauungsplan für nichtig erklärt. So hatte die Stadt in der Wetterau den Standort zwischen den Ortsteilen Bruchenbrücken und Ober-Wöllstadt zwar zum Sondergebiet für Windenergieanlagen deklariert, zugleich aber eine Nabenhöhe von maximal 50 Metern festgelegt, die seit Jahren nicht mehr dem Stand der Technik entspricht. Diese Höhenbegrenzung verhindert eine wirtschaftliche Erzeugung von Strom aus Windkraft im Binnenland. Das Verwaltungsgericht hatte sich per Gutachten vergewissert, dass die 50-Meter-Grenze zugleich das wirtschaftliche Aus für die Planungen an diesem Standort bedeuten würde, weil der zu erwartende Stromertrag nicht ausreicht, die notwendige Investition zu erwirtschaften. Obwohl dieser Zusammenhang auf der Hand liegt, hatten ihn die Friedberger Kommunalpolitiker jahrelang geleugnet.

Nachdem die Friedberger Verhinderungsplanung nunmehr auf höchstrichterliche Ablehnung gestoßen ist, behält es sich ABO Wind vor, Ersatz für den bereits entstandenen wirtschaftlichen Schaden geltend zu machen. „Vordringlich ist für uns  allerdings, die fünf Windräder ans Netz zu bringen, an deren Planung wir seit Jahren arbeiten“, betont Urta Steinhäuser. 


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