ABO Wind

Bulgarien

Windenergie in Bulgarien

Da Bulgarien zwar Mitglied der Europäischen Union, aber nicht in die Euro-Zone integriert ist, stellt die Projekt-Finanzierung gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine besondere Herausforderung dar. Für das Währungsrisiko verlangen Banken einen hohen Aufschlag, der auf Kosten der Rentabilität der einzelnen Vorhaben geht.

Sobald sich das Umfeld bessert, ist auch für Bulgarien die Entwicklung eines dynamischen Windkraft-Marktes zu erwarten. Zumal die nach deutschem Vorbild konzipierte Einspeisevergütung sehr attraktiv ist und einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlagen ermöglicht. 2009 hat die Finanzkrise deutliche Bremsspuren in dem osteuropäischen Land hinterlassen. Statt des erwarteten Zubaus von 270 Megawatt wurden lediglich 57 Megawatt realisiert. Im Jahr 2010 kamen immerhin 198 Megawatt hinzu, so dass die Gesamtkapazität Ende 2010 bei 350 Megawatt Windkraft lag.Zu erwarten ist, dass in den nächsten Jahren viele Windparks in dem osteuropäischen Land gebaut werden. Das ist auch daran zu erkennen, dass sich dort zahlreiche Entwickler tummeln. Der europäische Windenergieverband erwartet, dass in Bulgarien bis zum Jahr 2020 mindestens 3.000 Megawatt installiert sein werden. Um das Ziel zu erreichen, das mit den Klimaschutzvorgaben der Europäischen Union korrespondiert, ist ein durchschnittlicher Zubau von gut 250 Megawatt jährlich notwendig und zu erwarten.



ABO Wind Bulgaria Eood

ABO Wind arbeitet seit 2008 mit lokalen Partnern zusammen, die über gute Kontakte zu Landbesitzern und Genehmigungsbehörden verfügen. In den ersten beiden Jahren wurden bereits sechs Projekte mit mehr als 100 Megawatt in fortgeschrittenem Planungsstadium gesichert, die sich in den kommenden Jahren zur Baureife bringen lassen. 

Die gut gefüllte Projekt-Pipeline und die etablierten Kontakte stellen sicher, dass die Tochtergesellschaft ABO Wind Bulgaria LLC/EOOD mit Sitz in Sofia von der bevorstehenden dynamischen Entwicklung des Windmarktes in Osteuropa profitieren wird.

2011 hat ABO Wind ein erstes kleineres Projekt mit zwei Windkraftanlagen à 2 Megawatt zur Baureife entwickelt. Im Dezember 2011 wurde die Kreditvereinbarung mit einer Bank unterzeichnet. Geplant ist, die 4 Megawatt 2012 in Betrieb zu nehmen. „Dieses kleine Projekt verschafft uns insbesondere wichtige Erfahrungen, die uns bei der Realisierung weiterer Windparks in Bulgarien helfen werden“, skizziert Vorstand Matthias Bockholt die Perspektive.

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