Deutschland
Windenergie in Deutschland
Die Voraussetzungen für die Windkraftentwicklung sind in Deutschland besser denn je. Nach der Atomkatastrophe in Japan führte 2011 kein Weg mehr am Ausstieg aus der Kernkraft vorbei. Auf dem Weg zu einer klimafreundlichen und bezahlbaren Stromversorgung kommt der Windkraft an Land eine Schlüsselrolle zu.
Zur Jahreswende 2011/2012 nähert sich die insgesamt
installierte Windkraft-Kapazität der 29.000 Megawatt-Marke. Insbesondere in der
Mitte und im Süden der Republik ist das Potenzial für einen weiteren Ausbau
groß. Die moderate Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes zum Januar
2012, die leicht gesunkenen Anlagenpreise und der Fortschritt der
Windkrafttechnik ermöglichen es, immer mehr Standorte im Binnenland zu
erschließen.
Mit technischem Fortschritt wachsen Möglichkeiten
Dank leistungsfähiger Anlagen auf Türmen mit einer Nabenhöhe von 100 und mehr Metern ist es nun vielerorts zum Beispiel an Waldstandorten möglich, Windparks zu wirtschaftlichen Bedingungen zu errichten und zu betreiben. Zugleich erkennen immer mehr Regionen die Vorteile, die eine Windkraftnutzung bietet. Einnahmen für die öffentlichen Haushalte durch Pachtzahlungen und Gewerbesteuer, Impulse für die Wirtschaft vor Ort, eine zukunftsfähige Energieversorgung und der durch einen Beitrag zum Klimaschutz zu erreichende Imageeffekt gewinnen bei der Entscheidungsfindung über die Ausweisung von Vorrangflächen an Bedeutung.
Der Bundesverband Windenergie (BWE) rechnet bis zum Jahr 2020 an Land mit einem Ausbau auf insgesamt 45.000 Megawatt Windleistung. Hinzu kommen – so die Erwartung – noch einmal 10.000 Megawatt durch Windenergie in der Nord- und Ostsee.Volkswirtschaftlich effektiver Klimaschutz
Im Vergleich zur Photovoltaik und zu Windparks auf hoher See stellt die Windenergie im Binnenland volkswirtschaftlich betrachtet die effektivste Form dar, um in Deutschland den Anteil der erneuerbaren Energien weiter zu steigern und die Belastungen für das Klima zu vermindern. Der offshore erzeugte Strom muss derzeit mit rund 15 Eurocent je Kilowattstunde vergütet werden, um einen wirtschaftlichen Betrieb zu ermöglichen. Im Vergleich zur Windenergie an Land stellt das einen Aufschlag um mehr als 50 Prozent dar.Zusätzlich wird noch der Netzanschluss – also die Leitung vom Windpark zum Hochspannungsnetz – von der Allgemeinheit bezahlt. An Land sind diese Kosten vom Bauherrn des Windparks zu tragen.Die Vergütung des Solarstroms von kleinen Dachanlagen ist sogar noch deutlich höher.
Investitionen in Windenergie im Binnenland stellen in Relation zum eingesetzten Kapital also die bei weitem beste Möglichkeit dar, den Klimaschutz zu verstärken. Um die deutschen Klimaschutzziele zu erreichen, ist es notwendig, künftig noch mehr neue Anlagen in Betrieb zu nehmen als in den vergangenen Jahren. Zudem wird das Repowering – also der Austausch älterer, kleinerer Anlagen durch neue, größere – an Bedeutung gewinnen.
Position der ABO Wind
ABO Wind befindet sich in einer guten Position, um vom weiteren Wachstum des deutschen Windkraftmarktes zu profitieren. Politische Entscheidungsträger haben ABO Wind stets als zuverlässigen Partner kennengelernt, arbeiten auch bei neuen Projekten gerne mit uns zusammen und empfehlen uns weiter. Das erleichtert die Akquise neuer Standorte.Im Jahr 2011 hat ABO Wind in Deutschland 42,5 Megawatt Windkraft ans Netz angeschlossen. Für 2012 ist mit einem noch höheren Wert zu rechnen. Erwartet werden für die nächsten Jahre Baugenehmigungen im Volumen von rund 200 Megawatt pro anno. 25 qualifizierte Planerinnen und Planer bearbeiten in der Deutschland-Abteilung aktuell neue Projekte mit einer Gesamtkapazität von mehr als 1.000 Megawatt.
Schwerpunktmäßig widmet sich ABO Wind derzeit den Ländern Rheinland-Pfalz,
Hessen, Bayern, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und
Saarland. In Berlin hat ABO Wind im Herbst 2009 ein Büro eingerichtet, um im
Osten Deutschlands präsent zu sein.
Im schärfer werdenden Wettbewerb um die windreichen deutschen Standorte setzt sich ABO Wind immer wieder mit Angeboten durch, die auf die Bedürfnisse der Regionen zugeschnitten sind. Ein wichtiges Argument für regional Verantwortliche, sich für ABO Wind zu entscheiden, ist Effekt Check. Das Instrumentarium bietet die Möglichkeit, die Potenziale vor Ort insgesamt in den Blick zu nehmen. Effekt Check unterstützt Kommunen, die Themen Klimaschutz, sichere Energieversorgung, regionale Wertschöpfung und Akzeptanz der Bevölkerung in eine umfassende Strategie einzubinden.
Hessen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Berlin-Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen:

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