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Kompetenzen


Bis ein Windpark Strom einspeist, sind viele komplexe Arbeitsschritte notwendig.
ABO Wind beschäftigt Maschinenbau-, Bau- und Umweltingenieure, Geographen, Physiker, Landschaftsplaner und Ökonomen, die Windparkprojekte von der Planung bis zur Inbetriebnahme abwickeln.

Standortbegutachtung und Standortsicherung | Planung, Genehmigungsverfahren und Finanzierung | Errichtung des Windparks






Standortbegutachtung und Standortsicherung


Zunächst wird anhand verschiedener Kriterien geprüft, ob sich eine für den Bau von Windkraftanlagen ausgewiesene Fläche als Standort für einen ABO Windpark eignet. Eine Besichtigung gibt Aufschluß über die lokalen Gegebenheiten. Dabei wird beispielsweise geprüft, ob der Standort an exponierter Stelle liegt oder die Windeinströmung durch Geländeform oder Bewuchs beeinträchtigt ist. Für alle Windparks holt ABO Wind Windprognosen von mindestens zwei unabhängigen Gutachtern ein. Die Gutachten geben das langjährige Mittel der zu erwartenden Erträge an. Kurz- und mittelfristig gesehen, bringen die einzelnen Windmonate und auch ganze Jahre sehr unterschiedliche Erträge, was die Bewertung eines Standortes in den ersten Jahren erschwert. Um sich dennoch ein Bild von den langfristigen Erträgen zu machen, kann man Windindizes heranziehen. Auf der Grundlage vieler bestehender Windparks und anderer Windmessungen erhält man so gut untermauerte Aussagen über die zukünftigen Erträge - wenngleich nur der tatsächliche und langjährige Betrieb eine letztendliche Sicherheit bringen kann.

Ein weiterer wichtiger Aspekt sind kosteneffiziente Möglichkeiten zum Anschluß an das Stromnetz.

Fällt die Entscheidung für den Standort, sucht ABO Wind den frühzeitigen Kontakt zu den Gemeinden, um die Kommunen und Bürger von Anfang an in die Planungen mit einzubinden und das Projekt sozial- und umweltverträglich zu realisieren. In dieser Phase werden auch die Pachtverträge geschlossen. nach oben





Planung, Genehmigungsverfahren und Finanzierung


Vor Ort werden mit Hilfe eines Landvermessungssystems (GPS) die idealen Positionen für die Anlagen erfaßt. Sie sind unter anderem die Basis für Energieertragsgutachten, Schallgutachten, Sichtbarkeitsstudien und Schattenwurfgutachten, die von der Planungsabteilung mit speziellen EDV-Programmen erstellt werden. Diese Studien werden mit den Genehmigungsanträgen bei den Behörden eingereicht.

In der Planungsphase werden auch Rentabilitätsberechnungen vorgenommen, die unter Berücksichtigung der Investitionen und der zu erwartenden Winderträge die Grundlage des Finanzierungskonzeptes sind. ABO Wind hat eine Reihe von Finanzierungsmöglichkeiten international erschlossen und kann Projekte so nicht nur beschleunigen, sondern auch ihren Wert vergrößern. nach oben



Errichtung des Windparks

Um die Einhaltung von Zeitplänen, Qualitätsnormen und Kostenkalkulationen zu gewährleisten, übernimmt ABO Wind auch die Bauleitung, das heißt, ABO Wind plant, koordiniert und überwacht die einzelnen Arbeitsphasen.





Fundamentbau

Für die Baumaßnahmen werden, soweit möglich, mittelständische Bauunternehmen aus der Region beauftragt.
Fundamentbau und Zuwegung sind die ersten Arbeitsschritte. Vorwiegend werden bereits vorhandene genutzt, die, falls notwendig, mit Schotter ausgebaut werden.
Für das Fundament einer Windkraftanlage werden rund 40 Tonnen Stahl und 350 Kubikmeter Beton verarbeitet.




Kabeltrassenbau
Meist parallel zu den Wegen verläuft die Kabeltrasse, die die Anlagen mit dem Umspannwerk verbindet. Mit einem Kabelpflug können bis zu 1.000 Meter Kabel an einem Tag verlegt werden.




Errichtung der Windkraftanlagen
Die eigentliche Errichtung der Windkraftanlage geschieht innerhalb nur eines Tages in drei Abläufen: Zunächst wird der Turm in mehreren Segmenten angeliefert und mit zwei Kränen aufgebaut.



Es folgt die Gondel, die am Turm mit hochfesten Schrauben montiert wird.
Am Boden werden die drei Rotorblätter mit der Nabe verbunden, die dann als letztes Bauteil angebracht wird. nach oben